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Sport - Villach
© VSV/Krammer

"Holen die Serie zurück nach Villach"

VSV-Adler wollen zurück­schlagen: „Wir geben nie auf!“

Villach – Mit der 3:1-Führung im Rücken liegen in der best-of-seven-Serie zwar alle Trümpfe bei den Klagenfurtern, aber die VSV-Adler wissen: der letzte Sieg im Play-off ist immer der schwierigste. Die Blau-Weißen wollen am Sonntag in Klagenfurt zurückschlagen und alles versuchen, um in der Serie zu verkürzen.

 3 Minuten Lesezeit (456 Wörter)

Faktum ist, und das hat man auch in Spiel vier am Freitag deutlich gesehen: Die enorm intensive Derby-Serie hinterlässt bei beiden Teams Spuren. Nicht nur ein stark dezimierter VSV – immerhin haben bis zu sieben, acht Spieler verletzungsbedingt gefehlt – musste dem Programm der letzten Wochen kräftemäßig etwas Tribut zollen, auch beim KAC war dies deutlich erkennbar.

„Noch ist alles möglich!“

VSV-Sportvorstand Gerald Rauchenwald: „Man hat den Unterschied zu den vorherigen Spielen gesehen, die Beine wurden bei beiden Teams zusehends schwerer. Für unsere Cracks gilt es jetzt, nochmals perfekt zu regenerieren und am Sonntag mit intensivem Pressing den KAC wie in den Spielen zwei und drei der Serie ständig unter Druck zu setzen. Da sind die Klagenfurter anfällig, das ist das Erfolgsrezept, um in die Serie zurückzukommen. Es wird nicht leicht, es ist aber noch alles möglich!“

„Wir geben niemals auf“

Das unterstreicht auch Martin Ulmer, der im vierten Play-off-Spiel bereits zum dritten Mal getroffen hat: „Im 5-gegen-5 sind wir absolut auf Augenhöhe, waren in der Serie oft sogar besser. Deshalb gilt es, Strafen zu vermeiden und unsere Chancen eiskalt zu nutzen. Wir geben niemals auf, egal, wie viele Verletzte wir auch haben, die Mannschaft hat eine tolle Moral, das werden wir morgen in Klagenfurt auch wieder zeigen.“

„Wir wollen die Serie wieder nach Villach holen“

VSV-Headcoach Rob Daum haderte mit den unnötigen Strafen, die man am Freitag genommen und dem KAC dadurch viele Powerplay-Chancen ermöglicht hat: „Genau in jener Phase, als wir zurück ins Match kamen, haben wir uns durch Strafen selbst geschwächt. Aber, wir haben mit unserem dünnen Line-up alles probiert, es hat knapp nicht gereicht. Wenn man neben den vielen Verletzten auch noch zusätzlich auf den Einser-Goalie und den Top-Scorer im Team verzichten muss, ist das natürlich nicht einfach. Unser ganzer Fokus gilt jetzt aber voll dem nächsten Spiel, wir wollen die Serie wieder nach Villach holen und werden alles geben!“

Kaum Entspannung im Adler-Lazarett

Kaum Entspannung gibt es bei den Verletzten im „Adlerhorst“: Neben den Langzeitverletzten Daniel Wachter, Martin Urbanek und Christof Wappis sind auch Benjamin Lanzinger, Renars Krastenbergs sowie Goalie Jakub Sedlacek weiterhin nicht einsatzfähig. Auch bei Scott Kosmachuk sieht es nicht gut aus: „Unsere medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren, ein Einsatz von Scott ist aus heutiger Sicht aber äußerst fraglich. Wir entscheiden morgen”, so Daum.

Details zum fünften Viertelfinal-Spiel

EC KAC – EC GRAND Immo VSV

  • Sonntag, 21. März 2021, ab 17.30 Uhr
  • Messehalle Klagenfurt
  • Das Kärntner Eishockey-Derby wird live auf Puls 24 im Free TV übertragen.
  • Darüber hinaus ist das Kärntner-Derby auch im ORF Radio Kärnten mit Live-Einstiegen und zwei Reportern zu hören.
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