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Ausreisebeschränkungen und weitere Verschärfungen wird es künftig in allen Bezirken geben, wo es die Inzidenzzahlen notwendig machen.
Ausreisebeschränkungen und weitere Verschärfungen wird es künftig in allen Bezirken geben, wo es die Inzidenzzahlen notwendig machen. © 5min

Wegen Infektionszahlen:

CoV-Maßnahmen: Vorerst keine weiteren Öffnungs­schritte in Kärnten

Kärnten/Österreich – Nun ist es fix: Weitere Öffnungsschritte lassen noch auf sich warten. In manchen Bundesländern kommt es wahrscheinlich sogar zu Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. In Kärnten wird es vorerst aber weder Verschärfungen noch Lockerungen geben.

 4 Minuten Lesezeit (536 Wörter) | Änderung am 22.03.2021 - 18.52 Uhr

Vor kurzem traten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (GRÜNE), weitere Vertreter aus der Politik und Corona-Experten nach einem “intensiven Beratungstag” vor die Presse und gaben die weitere Vorgehensweise rund um das Coronavirus in Österreich bekannt.

Die Neuigkeiten auf einen Blick:

  • Weitere Regionalisierung der Corona-Maßnahmen
  • Vorerst keine Lockerungen oder Verschärfungen in Kärnten, Tirol, Steiermark, Oberösterreich und Salzburg
  • Bis zum Sommer sollen alle “Impfwilligen” eine erste Teilimpfung erhalten
  • Testangebot soll weiter ausgebaut werden
  • Selbsttests sollen “in kontrolliertem Rahmen” angewendet werden

Regionale Verschärfungen

Am heutigen Montagabend entschied die Bundesregierung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Es dürfe, so Kurz, nie zu einer Überlastung der Intensivstationen kommen. Deshalb soll “regionalisiert” werden nach Vorarlberger Vorbild. In den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Oberösterreich wird es jedoch vorerst weder Lockerungen der Maßnahmen, noch Verschärfungen geben. Über die Vorgehensweise in den aktuell stärker betroffenen Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland will das Gesundheitsministerium erst in einem “Ostgipfel” diese Woche beraten.

Erst wenn ein Bezirk die Sieben-Tage-Inzidenz von 400 erreicht, sollen “sofort weitere Verschärfungen gesetzt werden”, wie Ausreisebeschränkungen und ähnliche Maßnahmen.

Durchimpfung bis zum Sommer

Laut Kurz seien in den letzten Wochen österreichweit rund 30.000 Menschen pro Tag geimpft worden. Mehr Impfdosen würden Österreich laufend erreichen. 7,5 Millionen Österreicher und Österreicherinnen seien grundsätzlich “impfbar”, zwei Drittel dieser Menschen werden sich wohl auch tatsächlich impfen lassen wollen. Im April liege der Fokus auf Menschen über 65 Jahren, im Mai auf Menschen über 50 Jahren, im Juni sollen dann alle anderen an der Reihe sein. Bis zum Sommer sollen alle “Impfwilligen” zumindest eine erste Teilimpfung erhalten haben, so Kurz. Laut dem Bundeskanzler sei dies ein wichtiger Faktor für geplante Öffnungsschritte, etwa in der Kultur oder Gastronomie.

Testangebot wird weiter ausgebaut

Auch das Testangebot soll, vorallem rund um Ostern, noch weiter ausgebaut werden. An einem Tag würden, laut Anschober, aktuell mehr als 250.000 Tests in Österreich abgenommen. Selbsttests sollen nun auch selbst “in einem kontrollierten Rahmen” angewendet werden können. Wie dies jedoch im Detail aussieht, wurde von Anschober noch nicht kommuniziert.

Wann es nun tatsächlich zu Öffnungsschritten in Kärnten kommen könnte, wurde bei der heutigen Pressekonferenz vorerst nicht erwähnt. In den kommenden Tagen werde jedoch über weitere Maßnahmen beraten.

FPÖ-Darmann: “Lasst sie endlich wieder arbeiten!”

Kurz nach der Bekanntgabe der Maßnahmen-Regionalisierung meldete sich der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann in einer Aussendung zu Wort. Er erklärt: „Es hat fast ein Jahr gedauert, bis die Bundesregierung differenzierte und auf die regionale Gesundheitslage abgestimmte Corona-Regeln zulässt, ohne ausschließlich auf die Zahl der Neuinfektionen zu blicken.” Positiv sei, dass beim heutigen Gipfel die enormen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Corona-Begleitschäden zumindest nicht durch neue Zwangsmaßnahmen für Kärnten weiter verschärft wurden. Darman fordert, dass die Kärntner Landesregierung den Spielraum, der ihr zugestanden wurde, raschestmöglich nutzen solle. „Wir müssen den Unternehmern und Arbeitnehmern im Gastro-, Kultur- und Freizeitbereich eine Perspektive eröffnen. Lasst sie endlich unter Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen wieder arbeiten“, so Darmann.

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FPÖ-Kärnten Landesparteichef Gernot Darmann

FPÖ-Kärnten Landesparteichef Gernot Darmann - © FPÖ Kärnten

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