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SYMBOLFOTO © LPD Kärnten/fritzpress

Pober: "Wir können als Stadt nichts dafür"

„Ein Desaster“: Chaos bei Vereinbarung von CoV-Impf­terminen

Villach – Das Land Kärnten hat damit begonnen, Personen zwischen 65 und 80 Jahren sowie Hochrisikopatienten zur Corona-Schutzimpfung einzuladen. "Leider mussten wir feststellen, dass die Homepage nicht geht", erklärt eine Villacherin gegenüber 5 Minuten. Auch die Hotline sei komplett überlastet. 

 2 Minuten Lesezeit (346 Wörter) | Änderung am 25.03.2021 - 15.47 Uhr

Das Land Kärnten hat im Rahmen der Aktion „Kärnten impft“ am Montag damit begonnen, Personen zwischen 65 und 80 Jahren sowie Hochrisikopatienten zur Corona-Schutzimpfung einzuladen. Daraufhin wandten sich mehrere 5 Minuten Leser an uns. Sie alle haben vor kurzem per SMS oder Mail eine Einladung zur Vereinbarung eines Impf-Termins bekommen.

„Komplett überlastet“

„Leider mussten wir feststellen, dass die Homepage nicht geht“, erklärt S. gegenüber 5 Minuten. Stattdessen wurde die Villacherin zu einer Telefon-Hotline verwiesen. „Dort läuft ein Band mit der Info, dass der gewünschte Teilnehmer momentan nicht erreichbar ist. Wir sollen es zu einem späteren Zeitpunkt versuchen.“ Ähnlich erging es auch M., als sie versuchte ihren Senior-Chef für einen Impftermin anzumelden. „Die Hotline ist komplett überlastet. Ich habe bis 22.30 Uhr versucht durchzukommen“, berichtet sie gegenüber 5 Minuten. Beide betonen außerdem, dass dieses Vorgehen für die ältere Generation unglaublich schwer zu  bedienen sei. S. ist verärgert: „Dauernd wird darum gebeten sich impfen zu lassen und dann gibt es so ein Desaster.“ Auch M. ist erbost: „Der Link läuft am 26. März um Mitternacht aus und niemand ist erreichbar. Das ist nicht in Ordnung!“

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„Der Link läuft am 26. März um Mitternacht aus und niemand ist erreichbar.“

„Der Link läuft am 26. März um Mitternacht aus und niemand ist erreichbar.“ - © privat

„Wir können als Stadt nichts dafür“

Auch im Villacher Gesundheitsamt und im Bürgerservice laufen deshalb die Telefone heiß. Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober (ÖVP) stellt deshalb klar: „Wir sind als Stadt überhaupt nicht in die Planung eingebunden. Wenn es hier zu technischen Problemen kommt, sind wir als Stadt keinesfalls der Verursacher. Wir versuchen jedoch zu helfen.“

Etliche Personen in der Altersgruppe zwischen 65 und 80 Jahren sind wenig internetaffin und kennen sich mit der elektronischen Impfanmeldung nicht aus. Die Stadt Villach, sowie die anderen Kärntner Gemeinden seien erst am Dienstag vom Land gebeten worden, den Impfkandidaten bei der elektronischen Anmeldung zu unterstützen. Im Bürgerservice der Stadt Villach wurde daher rasch ein Bereich geschaffen, um den Hilfesuchenden zur Hand zu gehen. Vielen Personen konnte so bereits geholfen werden, ihre Impftermine zu bestätigen.

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