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Aktuell - Kärnten
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(c) Marc Gruber © Marc Gruber

Brandbekämpfung aus der Luft

Bundesheer: Hubschrauber kämpfen gegen Waldbrände

Kärnten – Bundesheer unterstützt mit Hubschraubern die Feuerwehr in Kärnten aus der Luft, um gemeinsam die Waldbrände in der Region erfolgreich zu bekämpfen.

 2 Minuten Lesezeit (270 Wörter) | Änderung am 27.03.2021 - 08.51 Uhr

Aus bislang unbekannter Ursache brach am Freitag in Rennweg am Katschberg ein Wiesen- und Waldbrand aus.  Auf einer Fläche von rund 2 bis 4 Hektar wurden Aufforstungen, Jung- und Hochwald durch den Brand geschädigt.

Rund 120 Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz standen 9 Feuerwehren des Abschnittes Lieser- und Maltatal mit rund 120 Einsatzkräften.  Mithilfe einer 300 Meter langen Druckleitung, mit Löschwasser aus dem Lieserfluss, führte sie in unwegsamen Gelände die Brandbekämpfung durch. Die Löscharbeiten am Boden wurden durch Löschwasserflüge mit vier Hubschraubern des BMI sowie des Bundesheeres unterstützt.

Bundesheer in Kärnten im Einsatz

Ein „Alouette III“-Hubschrauber des Bundesheeres löschte gestern, Freitag, noch erfolgreich einen Waldbrand in Sachsenburg und wechselte zum nächsten Brandherd in der 30 Kilometer entfernten Gemeinde Rennweg. Am Vormittag kämpfte die Hubschrauberbesatzung gegen die Flammen in schwierigem Gelände. In den ersten sechs Flugstunden warf die Alouette III an beiden Einsatzorten mehr als 19.000 Liter Löschwasser ab. Am Nachmittag musste die Maschine abgelöst werden. Der Ablöse-Hubschrauber desselben Typs kam direkt aus einer Löschübung im Kärntner Marwiesen, bei der zusammen mit der Flughelfertruppe der Kärntner Feuerwehr die gemeinsame Bekämpfung von Waldbränden in gebirgigem Terrain trainiert wurde. Aus einer Übung wurde somit schnell Realität.

Brandwache

Gegen 19 Uhr wurden die Löschwasserflüge wegen eintretender Dunkelheit eingestellt, zu dieser Zeit waren keine Brandherde mehr sichtbar. Wegen möglicher Glutnester wird seitens der Feuerwehren eine Brandwache durchgeführt. Der durch den Brand entstandene Schaden steht noch nicht fest. Nachlöscharbeiten gehen heute weiter. 

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