fbpx

Zum Thema:

19.04.2021 - 19:33Polizei sucht „schuhlosen“ Räuber: Fotos veröffentlicht19.04.2021 - 19:12Ehemaliger Kollege schlug Klagenfurter mehrmals ins Gesicht19.04.2021 - 19:01Prozess: Ex-Politiker veruntreute Geld von Beeinträchtigtem19.04.2021 - 16:15Rotjacken könnten sich schon morgen zum Liga-Champion küren
Sport - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © GEPA/RedBull

EC-KAC vs. EC Red Bull Salzburg:

Rotjacken bereit für Halbfinal­serien-Auftakt

Klagenfurt – Am Sonntagabend erlebt die mit Spannung erwartete Halbfinalserie zwischen dem EC-KAC und dem EC Salzburg in Klagenfurt ihren Auftakt auf Kärntner Eis.

 4 Minuten Lesezeit (564 Wörter)

Im ersten von bis zu sieben Halbfinalspielen gegen den EC Salzburg genießt der EC-KAC am Sonntagabend Heimrecht. Die Begegnung beginnt um 17.30 Uhr und wird wie bisher jede Playoff-Partie der Rotjacken (ab 17.10 Uhr) von Puls24 im Free-TV sowie im weltweit verfügbaren Livestream auf puls24.at/eishockey übertragen. Auch Radio Kärnten sendet wie gewohnt direkt aus der Stadthalle, das Kärntner Eishockeymagazin beginnt um 17.04 Uhr. Vor beiden Teams liegen intensive Wochen: Aufgrund der bevorstehenden Osterfeiertage ist die gesamte Semifinalserie im Zwei-Tage-Rhythmus durchgetaktet.

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC setzte sich im Viertelfinale im ersten Kärntner Playoff-Derby seit zehn Jahren mit 4:1 gegen den EC VSV durch, die wechselhaft in die Post Season gestarteten Klagenfurter übernahmen in dieser Serie im Schlussabschnitt des dritten Duells die Kontrolle und gaben diese dann auch bis zum fixierten Aufstieg in das Halbfinale nicht mehr aus der Hand. In der Vorschlussrunde treffen die Rotjacken nun mit dem EC Salzburg auf einen altbekannten Kontrahenten, seit der erstmaligen Einführung von Playoffs in Österreichs höchster Spielklasse (1973/74) trat der EC-KAC nur gegen den EC VSV (66 Begegnungen) öfter zu Begegnungen der KO-Phase der Meisterschaft an als gegen die Bullen (44 Spiele). Die Saisonbilanz gegen die Mozartstädter fällt für Rot-Weiß (wie gegen jeden der anderen neun ICE-Konkurrenten auch) positiv aus: Sowohl in der Stadthalle als auch im Volksgarten entschied Klagenfurt jeweils zwei der drei Begegnungen für sich.

Der EC Salzburg vollbrachte im Viertelfinale gegen Dornbirn zum bereits dritten Mal in seiner Geschichte das Kunststück, eine „Best-of-Seven“-Serie nach 0:2-Rückstand dank vier Siegen hintereinander mit 4:2 für sich zu entscheiden. Auf die Rotjacken treffen die Bullen nun schon zum insgesamt achten Mal in Playoffs: Sowohl nach Serien (4:3) als auch nach Siegen in Einzelspielen der Post Season (23:21) haben die Mozartstädter die Nase in der historischen Bilanz knapp vorne. Auch die Formkurve des Teams von Head Coach Matt McIlvane zeigte zuletzt deutlich nach oben, von seinen jüngsten zwölf Partien konnte man gleich neun erfolgreich gestalten. Bei seinem letzten Auftritt in der Stadthalle siegte der sechsfache EBEL-Champion ebenfalls, der in den beiden finalen Spielminuten fixierte 5:3-Auswärtssieg Ende Februar war jedoch erst der dritte Salzburger Triumph in Klagenfurt in regulärer Spielzeit im Verlauf der letzten 14 Gastspiele.

Die Personalien:

Beim EC-KAC kehrt Martin Schumnig zurück in das Lineup: Der Verteidiger, der sich Anfang März im Auswärtsspiel in Bolzano eine Oberkörperverletzung zugezogen hatte und daher die jüngsten sieben Spiele verpasste, trainierte seit Mitte letzter Woche wieder beschwerdefrei und startet damit am Sonntag in seine zwölfte Post Season im Trikot der Rotjacken. Unverändert nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten David Fischer (bisher kein Saisonspiel), Paul Postma und Dennis Sticha (beide out seit Mitte Februar). Im ersten Halbfinalspiel setzt sich das Aufgebot der Klagenfurter damit aus zwei Torhütern, sieben Verteidigern und 13 Stürmern zusammen.

Der Kommentar:

„Endlich geht das Halbfinale los. Ich denke, dass es in dieser Saisonphase und generell in einer Play-Off-Serie zwischen Klagenfurt und Salzburg keinen Favoriten gibt, entscheiden wird die Tagesverfassung an den bis zu sieben Spieltagen. Wer vor dem eigenen und dem gegnerischen Tor härter arbeitet, wer auch die blaue Linie besser verteidigt, der wird sich am Ende durchsetzen. Ich persönlich freue mich, dass ich nach der Verletzungspause wieder zurück im Lineup bin und hoffe, dass ich unserer Mannschaft entsprechend helfen kann“, so Martin Schumnig, Verteidiger beim EC-KAC.

ANZEIGE