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Sport - Klagenfurt
© EC-KAC/Kuess

Eröffnungsspiel der Halbfinalserie:

Rotjacken feierten Heim­erfolg gegen Salzburger Bullen

Klagenfurt – Heute Abend setzten sich die Rotjacken des EC KAC im Eröffnungsspiel der Halbfinalserie mit 4:2 gegen den EC Red Bull Salzburg durch und fuhren siegreich vom Eis.

 4 Minuten Lesezeit (494 Wörter)

Der EC-KAC setzte sich im Viertelfinale gegen den EC VSV klar mit 4:1 durch und konnte damit sämtliche seiner drei Heimspiele gewinnen. Die Rotjacken siegten damit in fünf ihrer letzten sechs Partien auf eigenem Eis, bezwungen wurden sie in dieser Phase in der Stadthalle nur vom EC Salzburg (3:5). In Halbfinalen agierten die Klagenfurter zuletzt sehr erfolgreich, jede der jüngsten acht Partien der Vorschlussrunde konnten sie gewinnen: 2017 besiegten sie nach zuvor zwei Niederlagen die Bullen vier Mal in Serie, 2019 gelang ihnen ein Sweep gegen die Graz 99ers. Auch die Saisonbilanz gegen den EC Salzburg fiel bislang recht positiv aus: Rot-Weiß verlor die erste und auch die bislang letzte Konfrontation der beiden Klubs, besiegte die Mozartstädter dazwischen aber gleich vier Mal in Folge.

Der Gegner:

Der EC Salzburg verwandelte in der ersten Playoff-Runde einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Seriensieg, in den beiden letzten Viertelfinalpartien gegen den Dornbirner EC bleib Goalie J.-P. Lamoureux dabei sogar jeweils ohne Gegentreffer. Die Bullen scheiterten in zwei der jüngsten drei kompletten Saisonen im Halbfinale, ihr sechster und letzter Titelgewinn gelang in der Spielzeit 2015/16. Allerdings hat der Ligakrösus seit seinem Liga-Einstieg im Jahr 2004 von 36 Playoff-Serien nur acht verloren, drei davon gegen den EC-KAC. Die Formkurve des Teams von Head Coach Matt McIlvane zeigte zuletzt auch deutlich nach oben, seit der Heimniederlage gegen Klagenfurt Mitte Februar siegte man in neun der jüngsten zwölf Partien.

Die Fakten zum heutigen Spiel:

bet-at-home ICE Hockey League, Playoff-Halbfinale, Spiel 1:
EC-KAC – EC Salzburg 4:2 (1:0,3:2,0:0)
Stadthalle Klagenfurt (ohne Publikum), Schiedsrichter Hronský (SVK), Sternat (AUT)

Tore EC-KAC:
Matt Fraser (12:45/Blaž Gregorc, Thomas Koch/PP1)
Blaž Gregorc (21:39/Nick Petersen, Thomas Koch/PP1)
Nick Petersen (27:09/Matt Fraser, Martin Schumnig)
Johannes Bischofberger (39:20/Samuel Witting, Thomas Hundertpfund)

Tore EC Salzburg:
David McIntyre (21:58/John Hughes, Dominique Heinrich)
Jack Skille (22:59/Thomas Raffl, Stefan Espeland)

Aufstellung EC-KAC: Dahm (Madlener) // Strong-Schumnig, Gregorc-Unterweger, Steffler-Vallant, Kernberger // Fraser-Koch-Haudum, Bischofberger-Hundertpfund-S.Witting, Ganahl-Tičar-Petersen, S.Geier-M.Geier-Obersteiner, Cijan

Der Kommentar:

„Unser erster Abschnitt war insgesamt in Ordnung, im zweiten Drittel wurden wir nach unserem zweiten Treffer aber zu nachlässig und gaben im Überschwang zwei Tore her. Wir haben dann den alten Abstand wiederhergestellt, insgesamt fehlte uns im Mitteldrittel aber die Konstanz, da waren zu viele Ups und Downs zu verzeichnen. Im dritten Durchgang haben wir es dann wieder gut gemacht, sind stabil gestanden und haben den Vorsprung verteidigt. Die Serie ist damit eröffnet“, so Petri Matikainen, Head Coach vom EC-KAC.

Der Ausblick:

Der EC-KAC konnte zum Serienauftakt seinen saisonübergreifend neunten Halbfinalsieg hintereinander einfahren. Die Klagenfurter liegen damit in der Semifinalkonfrontation mit dem EC Salzburg mit 1:0 voran, was in der Vergangenheit in Playoff-Duellen dieser beiden Klubs jedoch nur bedingt Aussagekraft hatte: Nur drei der bislang sieben Serien zwischen Klagenfurt und Salzburg gingen an jenes Team, das die erste Partie für sich entscheiden konnte. Schon übermorgen Dienstag (Spielbeginn: 19.15 Uhr, live auf Sky Sport Austria) geht das zweite Halbfinalspiel über die Bühne, dann aus KAC-Sicht auswärts in der Mozartstadt.

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