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Politik - Villach
Villacher Stadtsenat
Villacher Stadtsenat © 5min.at

Referatsaufteilung und Pläne

Nach Wahl: Neue Zusammen­setzung im Villacher Stadtsenat

Villach – Nach der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 28. Feber hat sich auch die Zusammensetzung des Villacher Stadtsenats verändert. Die Referatsaufteilung sowie eine Reihe von Zielen für die kommenden sechs Jahre wurden am heutigen Montag, dem 29. März 2021 präsentiert.

 4 Minuten Lesezeit (540 Wörter) | Änderung am 29.03.2021 - 09.47 Uhr

Am heutigen Montag, dem 29. März 2021, präsentierte die Stadt Villach die neue Zusammensetzung des Villacher Stadtsenats, wie auch die Referatsaufteilung und eine Reihe von Zielen für die kommenden sechs Jahre.

Neuerung im Stadtsenat

Das Votum hat zu einer Neuerung geführt: Die Liste Verantwortung ERDE hat einen Sitz in der siebenköpfigen Stadtregierung erlang. Damit sind im Stadtsenat vier Parteien vertreten: Die SPÖ mit vier Sitzen, die FPÖ, die ÖVP und ERDE mit jeweils einem Sitz.

Zusammensetzung des Villacher Stadtsenats

  • Bürgermeister Günther Albel (SPÖ)
  • Erste Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner (SPÖ)
  • Zweite Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser (SPÖ)
  • Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ)
  • Stadtrat Christian Pober (ÖVP)
  • Stadtrat Harald Sobe (SPÖ)
  • Stadtrat Gerald Dobernig (ERDE)
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Neu mit dabei ist Stadtrat Gerald Dobernig (ERDE)

Neu mit dabei ist Stadtrat Gerald Dobernig (ERDE) - © 5min.at

In 15 Ausschüsse wurden 105 Sitze verteilt

Nach intensiven Verhandlungen wurden im März 2021 die Aufgabenbereiche auf diese Personen verteilt. Die Referatsverteilung sieht folgendermaßen aus: Günther Albel wurde 2015 zum Bürgermeister gewählt und im Feber in seinem Amt bestätigt. Er übernimmt die Aufgabenbereiche Finanzen, Beteiligungen, Innovation & Digitalisierung, Wirtschaft und Betriebsansiedlung sowie EU-Angelegenheiten. Hochstetter-Lackner (SPÖ) ist für den Bildungsbereich, den Technologiepark, wie auch für Naturparkangelegenheiten und die Abfallwirtschaft zuständig, während die zweite Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser (SPÖ) unter anderem Frauen, Soziales, Jugend und Kultur übernimmt.

In 15 Ausschüsse wurden 105 Sitze verteilt. „Die Referate wurden sinnvoll auf alle Stadtsenatsmitglieder verteilt“, erklärt Bürgermeister Günther Albel (SPÖ). Hervorzuheben gibt es, dass VERANTWORTUNG ERDE ab sofort als zweitkleinste Partei den Vorsitz im Kontrollausschuss übernehmen wird. Dies obliegt normalerweise der kleinsten Partei, im Villacher Fall wären es eigentlich Die Grünen gewesen.

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Bürgermeister Günther Albel präsentiert den neuen Villacher Stadtsenat

Bürgermeister Günther Albel präsentiert den neuen Villacher Stadtsenat - © 5min.at

Zielprogramm mit 25 Punkten

Weiters präsentierte Albel ein Zielprogramm mit 25 Punkten, die in den kommenden sechs Jahren umgesetzt werden sollen. So soll künftig ein digitales Bürgerkonto unter Einbeziehung aller Referatszuständigkeiten für Bürger maximale Transparenz schaffen. Auch der Jugendrat soll auf das „Next Level“ ansteigen. Albel betont, dass die Beteiligungsmöglichkeiten für die Jugend noch weiter ausgebaut werden sollen.

Neuer Stadtrat will 50 Prozent seines Gehalts spenden

Stadtrat Gerald Dobernig (ERDE) freut sich erstmals mit dabei sein zu dürfen. Er sieht in der positiven Rückmeldung bei der Wahl einen Wandel in Gesellschaft und Politik. Doberning will seine Prioritäten verstärkt auf Umwelt und Naturschutz legen. Der neue Stadtrat will außerdem mindestens 50 Prozent seines Gehalts an soziale Projekte spenden. 

Stimmen aus dem Stadtsenat

Für Stadtrat Christian Pober (ÖVP) bleibt weiterhin der Villacher Markt eine Herzensangelegenheit. Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) bedankt sich für die Bestätigung seiner Arbeit, als Wohnungsstadtrat. Er habe bereits „enorm viele Ideen, zu stadteigenen Wohnungen und betrieben Photovoltaikanlagen.“ Ihm wurde außerdem das Wasserreferat neu zugeteilt. Vizebürgermeisterin Hochstetter-Lackner (SPÖ) erklärt: „Das Beste für die Stadt und die Menschen der Stadt, das ist und war der Auftrag.“ Sie betont, dass die Verhandlungen sehr erfolgreich waren und die Arbeitsthemen gut verteilt wurden. Als Nachhaltigkeitsreferentin will sie sich für den Erhalt von Lebensraum und den Klimaschutz einsetzten und wünscht dem neuen Stadtsensatsmitglied Gerald Dobernig alles Gute.

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