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Wirtschaft - Kärnten
© Bettina Nikolic

Positive Entwicklungen am Kärntner Arbeitsmarkt

Kärnten: Arbeits­losigkeit im März um über 30 Prozent gesunken

Kärnten – Mit dem Anstieg der Temperaturen sank die Arbeitslosigkeit in Kärnten im März im Vorjahresvergleich um 12.275 Personen (minus 32,9 Prozent) auf 24.991 Arbeitslose und somit 204.000 unselbständig Beschäftigte.

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter) | Änderung am 01.04.2021 - 15.24 Uhr

„Auch, wenn die Entwicklung am Arbeitsmarkt positive Tendenzen aufweist und an den Zahlen ersichtlich ist, dass die beschäftigungsintensive Baubranche ihre Arbeit wieder aufgenommen hat, so sind die Corona-Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt unübersehbar. Hinter jeder arbeitslosen Person stehen Einzel- und Familienschicksale. Nur mit einer nachhaltigen Corona-Politik kann die Konjunktur wieder angekurbelt und die Arbeitslosigkeit gesenkt werden“, betont LH Peter Kaiser.

Arbeitslosigkeit in Kärnten sinkt

Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 25 Jahren konnte um mehr als die Hälfte auf 1.757 Personen reduziert werden und im Bereich der Lehrausbildung stehen 429 sofort verfügbare Lehrstellen 343 Lehrstellensuchenden gegenüber. „Die Lehrausbildung in Kärnten mit ihrer Vielzahl an Ausbildungsmodellen sichert bestmögliche Qualifizierungschancen für die Fachkräfte von morgen. Die gezielten Maßnahmen, die wir im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes (TEP) setzen, sorgen dafür, dass auch in Bereichen, die, wie der Tourismus, besonders hart von Corona getroffen wurden, Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen“, so Lehrlingsreferentin LHStv.in Schaunig.

Appell an Bund Aktion 40.000 umzusetzen

Auffallend hingegen sind Anstieg und Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit von über einem Jahr um 65,9 Prozent auf 6.075 Betroffene. „Mit Maßnahmen, wie gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten oder Eingliederungsbeihilfen, versuchen wir aktiv gegenzusteuern und langzeitarbeitslosen Personen wieder in sinnstiftende Beschäftigung zu verhelfen“, erklärt Arbeitsmarktreferentin Schaunig. Der mit der Langzeitarbeitslosigkeit einhergehende soziale und gesellschaftliche Ausschluss sowie der Verlust der Tagesstrukturen wirken sich auf die Gesundheit der Arbeitslosen negativ aus. „Deshalb fordern wir die Bundesregierung erneut auf endlich die Aktion 40.000 einzuführen und die persönlichen sowie volkswirtschaftlichen Negativauswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren“, appellieren Kaiser und Schaunig unisono.

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