fbpx

Zum Thema:

17.04.2021 - 13:29Finalserie: KAC kämpft am Sonntag um seinen dritten Sieg15.04.2021 - 16:21Drittes Finalspiel: Rot­jacken gastieren beim HCB Südtirol13.04.2021 - 21:50Heimsieg: KAC triumphiert erneut gegen HCB Südtirol12.04.2021 - 15:16Nach Auswärts­erfolg: Erstes Final-Heimspiel wartet auf den KAC
Sport - Klagenfurt
© EC-KAC/Kuess

Halbfinalspiel

Rotjacken mussten in Salzburg knappe Niederlage einstecken

Klagenfurt/Salzburg – Am Samstagabend trat der KAC zum vierten Halbfinalspiel in Salzburg an. Leider ging der Sieg dieses Mal an die Gegner. 

 5 Minuten Lesezeit (640 Wörter) | Änderung am 04.04.2021 - 07.25 Uhr

Für einen Rotjacken-Sieg reichte es am Samstag, dem 3. April, leider nicht. Der KAC ging mit einem knappen Endstand von 4:3 als Verlierer vom Eis. Ein detaillierter Spielbericht folgt in Kürze.

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC konnte jedes der ersten drei Halbfinalspiele – 4:2 und 6:0 zu Hause, 3:2 nach Verlängerung auswärts – für sich entscheiden und fand im Volksgarten damit die erste von bis zu vier Gelegenheiten vor, die Serie für sich zu entscheiden und in das Finale aufzusteigen. In dieser Auswärtspartie verteidigten die Rotjacken zwei starke Streaks: Die Klagenfurter konnten jedes ihrer letzten sechs (Playoff-)Spiele gewinnen und siegten saisonübergreifend außerdem in elf Halbfinalbegegnungen am Stück. Rot-Weiß präsentierte sich in der bisherigen Post Season mit 31 erzielten Toren als treffsicherste Mannschaft der Liga, zudem ließen man in den letzten sechs Begegnungen nur neun Gegentore zu.

Der EC Salzburg stand im Heimspiel gegen den EC-KAC bereits mit dem Rücken zur Wand: In jedem weiteren Halbfinalspiel würde eine Niederlage der Bullen für sie auch das Saisonende bedeuten. Seit seinem Einstieg in Österreichs höchste Spielklasse im Jahr 2004 bestritt das Red Bull-Team 36 vollständige Playoff-Serien, in jeder davon gewann man zumindest zwei Partien. Gegen die Rotjacken fand die Mannschaft von Head Coach Matt McIlvane im Verlauf der aktuellen Spielzeit jedoch nur selten probate Mittel: Sieben der neun Saisonduelle gingen für Salzburg verloren, darunter drei der vier auf eigenem Eis ausgetragenen Begegnungen.

Die Personalien:

Wie schon seit Saisonbeginn (David Fischer) bzw. Mitte Februar (Paul Postma, Dennis Sticha) fehlten dem EC-KAC auch in diesem Spiel drei langzeitverletzte Akteure, nachdem er im ersten Spiel der Halbfinalserie gefoult worden war, stand auch Steven Strong unverändert nicht zur Verfügung. Zudem mussten die Rotjacken (wie schon im Schlussdrittel beim Heimsieg am Donnerstag) ohne den angeschlagenen Stefan Geier auskommen. An seiner Stelle rückte Alexander Cijan in den Block mit Manuel Geier und Daniel Obersteiner auf, Marcel Witting – seine erste Nominierung seit 3. Januar oder 28 Spielen – war als zusätzlicher Stürmer mit im Aufgebot dabei. Ebenfalls mitwirken konnte (mit Gittervisier) der im Heimspiel vor zwei Tagen zwischenzeitlich verletzt ausgeschiedene Verteidiger Martin Schumnig, dessen erlittene Verletzungen im Gesicht hinreichend versorgt werden konnten.

Die Fakten

bet-at-home ICE Hockey League, Playoff-Halbfinale, Spiel 4:
EC Salzburg – EC-KAC 4:3 (2:1,1:1,1:1)
Eisarena Salzburg (ohne Publikum), Schiedsrichter Hronský (SVK), Sternat (AUT)

Tore EC Salzburg:
Dominique Heinrich (03:32/Filip Varejcka, Derek Joslin)
Austin Ortega (10:30/Lukas Schreier)
John Hughes (31:39/Stefan Espeland, Dominique Heinrich/PP1)
David McIntyre (58:52/Taylor Chorney, Derek Joslin/EN)

Tore EC-KAC:
Blaž Gregorc (04:25/Nick Petersen, Manuel Ganahl)
Nick Petersen (24:36/Blaž Gregorc, Matt Fraser/PP1)
Blaž Gregorc (59:17/Martin Schumnig, Lukas Haudum/EA)

Aufstellung EC-KAC: Dahm (Madlener) // Steffler-Vallant, Gregorc-Unterweger, Kernberger-Schumnig, Würschl // Bischofberger-Hundertpfund-S.Witting, Ganahl-Tičar-Petersen, Fraser-Koch-Haudum, Cijan-M.Geier-Obersteiner, M.Witting

Der Kommentar:

„Unser Startdrittel war sehr schlecht, Salzburg war eisläuferisch überlegen und wir kamen kaum in die Gänge, liefen nur hinterher. Wir wurden dann Schritt für Schritt besser, aber unser Mindset war heute insgesamt nicht gut, wir spielten nicht jenes Eishockey, das wir spielen möchten, nahmen zudem viel zu viele Strafen. Ich ging stets von einer langen und intensiven Serie aus, jetzt wechseln wir am Montag zurück nach Klagenfurt und dort müssen wir uns wieder deutlich giftiger und pfiffiger präsentieren, wieder mehr davon aufs Eis bringen, wofür wir bekannt sind“, so Petri Matikainen, Head Coach beim EC-KAC.

Der Ausblick

Nach sechs Erfolgen am Stück sowie saisonübergreifend elf gewonnenen Halbfinalspielen hintereinander musste der EC-KAC wieder eine Niederlage einstecken. Trotz des knappen 3:4-Verlusts in Salzburg verfügen die Rotjacken jedoch weiterhin über eine solide 3:1-Führung in dieser Semifinalserie. Die zweite von vier Möglichkeiten, den Einzug ins Finale zu schaffen, haben die Klagenfurter bereits übermorgen Montag, dann auf eigenem Eis: Spielbeginn ist wiederum um 19.30 Uhr, einmal mehr überträgt Puls24 live im TV und Videostream.

Schlagwörter:
ANZEIGE