fbpx

Zum Thema:

19.04.2021 - 21:34Dienstag: Quell­wolken beenden kurze sonnige Phasen19.04.2021 - 19:12Ehemaliger Kollege schlug Klagenfurter mehrmals ins Gesicht19.04.2021 - 18:03Kreativ: Kärntner Fitness­studio verlegt Geräte auf Park­platz19.04.2021 - 17:17Entlastung für Kärntner Familien: SPÖ will Kinder­stipendien anheben
Aktuell - Kärnten
© KK

Neuer Trend?

Einreisende wollen mit gefälschtem Corona-Test über die Grenze

Kärnten – Negative Corona-Testergebnisse sind der neue Trend am Schwarzmarkt. Immer öfter entlarven Polizeibeamte die Fälschungen im Zuge der Grenzkontrollen. 

 1 Minuten Lesezeit (199 Wörter) | Änderung am 06.04.2021 - 19.51 Uhr

Wer nach Österreich einreisen möchte, der benötigt unter anderem einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden). Doch für viele ist der Weg zur Teststraße scheinbar zu aufwendig, denn immer öfter werden gefälschte Coronatests an der Grenze vorgezeigt.

Negative Corona-Tests gibts am Schwarzmarkt

Wie die Newsplattform heute.at berichtet, werden die negativen Testergebnisse zu Hauf am bosnischen und auch am serbischen Schwarzmarkt verkauft. Und das nicht gerade billig: Eine Fälschung kostet rund 40 Euro. Um die gefakten Atteste schon an der Grenze zu entlarven, werden nun Grenzpolizisten eingesetzt, die extra darauf geschult wurden, eine solche Fälschung zu erkennen. Diese reichen von einem veränderten Datum bis hin zur Komplettfälschung des negativen Corona-Tests. Auch ein Grenzpolizist der Polizeiinspektion Kärnten West bestätigte gegenüber 5 Minuten, dass es eine solche Fälschung bei einer Kärntner Grenzkontrolle bereits gegeben habe.

Freiheitsstrafe droht

Übrigens: Wer bei dem Versuch mit dem gefälschten Testergebnis einzureisen, auffliegt, dem droht neben einer Anzeige auch eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, da es sich dabei um Urkundenfälschung handelt. Außerdem wird der Person vorerst auch die Einreise nach Österreich verweigert.

ANZEIGE