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Neffentrick

Betrug: „Falscher Polizist“ muss sich vor Gericht verantworten

Klagenfurt – Ein Pole soll sich als Polizist ausgegeben und so mehrere Opfer mit dem "Neffentrick" um zehntausende Euro gebracht haben. Heute findet der Prozess am Landesgericht Klagenfurt statt. 

 1 Minuten Lesezeit (127 Wörter)

Einem polnischen Staatsangehörigen wird zur Last gelegt, sich in Klagenfurt als Polizist ausgegeben und älteren Personen Geld entlockt zu haben. Am Telefon gab er vor, dass Angehörige seiner Opfer einen Verkehrsunfall verschuldet hatten. Nun sei eine Kaution fällig, um die Person vor dem Gefängnis zu bewahren. Diese Betrugsmasche wird auch als „Neffentrick“ bezeichnet.

Bei Geldübergabe festgenommen

Insgesamt vier Fälle dieser Art wurden angeklagt. Bei einem davon blieb es beim Versuch. Hier konnte der Angeklagte bei der Geldübergabe von der Polizei festgenommen werden. Den anderen Opfern soll der Mann Beträge in Höhe von 10.000, 17.000 und 26.000 Euro entlockt haben. Der Pole muss sich heute Nachmittag aufgrund schweren Betrugs am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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