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Politik - Kärnten
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Wichtiger Investitionsmotor

Kärntner Schulbau­fonds investitierte Millionen

Kärnten – Der Tätigkeitsbericht des Kärntner Schulbaufonds 2020 wurden in der Sitzung der Kärntner Landesregierung vorgelegt - mit Investitionen in der Höhe von 16,5 Millionen sowie einem ersten Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2021 in der Höhe von 19 Millionen Euro. 

 4 Minuten Lesezeit (500 Wörter)

„Moderne Bildungseinrichtungen spielen für Kärnten und seine Zukunft als gefragter Bildungs-, Lebens- und Wirtschaftsstandort eine zentrale Rolle für die Landespolitik“, verdeutlicht Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Er verweist darauf, dass seit dem Jahr 2009 den Schulerhaltern insgesamt gut 204 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Fonds bereitgestellt wurden. Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) führt aus: „Im Jahr 2020 wurden den Schulerhaltern Fördergelder in der Höhe von knapp 16,5 Millionen Euro ausbezahlt. Dadurch ergibt sich ein hochgerechnetes Investitionsvolumen von knapp 22 Millionen Euro.“ Der Schulbaufonds erweise sich dadurch einmal mehr als wichtiger Investitionsmotor.

Jährliche Fördermittel

Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds ist die Unterstützung der Schulerhalter bei der Bereitstellung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Mittelschulen und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. „Das Land und die Gemeinden stellen dazu jährliche Fördermittel zur Verfügung“, so Fellner.

Folgende Projekte wurden umgesetzt:

In Klagenfurt-Land

Die Volksschule St. Margarethen im Rosental: Das Projekt umfasst unter anderem die Erneuerung der Gebäudehülle, die Schaffung einer grundsätzlichen Barrierefreiheit, die Errichtung einer Photovoltaikanlage sowie die Errichtung eines Spielplatzes auf dem Dach des Turnsaales.

In Klagenfurt-Stadt

Das Bildungszentrum Annabichl (MS, VS, Inklusion): Dabei wird das Bestandsgebäude der MS Annabichl so adaptiert, dass die Volksschule 4 Dammgasse (Annabichl), die Inklusion (VS und MS) sowie die Ganztagesschule darin Platz finden. Außerdem wird das Gebäude barrierefrei gestaltet.

In St. Veit an der Glan

Am Standort der Volksschule Gurk entsteht ein Bildungszentrum. Mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 werden auch die VS-Expositur Pisweg und die Kindertagesstätte Pisweg in das Bildungszentrum Gurk, das neben der Volksschule auch die Elementarbildung beheimatet, integriert.

In Villach-Land

Der Bildungscampus St. Jakob im Rosental soll künftig neben der Volksschule, der Mittelschule und dem Kindergarten auch die Kleinkindbetreuung aufnehmen. Synergien des Bildungsbereiches mit der unmittelbaren Sportanlage sollen im Bereich der Umkleiden gefunden werden. Als ersten Schritt im Zuge der Weiterentwicklung des Bildungscampus wurde die Adaptierung und Sanierung des Volksschulgebäudes umgesetzt.

In Villach-Stadt

Der Schulstandort der Volksschule Landskron an sich stellt einen Bildungscampus, auf dem sich die Elementarbildung (KiTa, KiGa), die VS und die MS inklusive der kooperativen Kleinklassen befinden, im städtischen Bereich dar. In der ersten Projektphase wird die Generalsanierung der VS Landskron inklusive Gebäudeerweiterung für die Ganztagesschule umgesetzt.

In Wolfsberg

Die VS Preitenegg wird zu einem regionalen Bildungszentrum umgebaut, das künftig die KiTa, den KiGa, die VS, die MUS und die örtlichen Vereine beheimatet. Ursprünglich war angedacht, einen Teil des Schulhauses abzubrechen, nun aber wird das Gesamtobjekt umgebaut und adaptiert und auf einen ganztägigen Schul- und Kindergartenbetrieb ausgerichtet.

Nachtragsvoranschlag 2021 beschlossen

Im Rahmen der Regierungssitzung wurde auch der erste Nachtragsvoranschlag 2021 in der Höhe von gut 19 Millionen Euro beschlossen. „Wir alle wissen, wie wichtig ein breitgefächertes Bildungsangebot in einer modernen Infrastruktur für eine positive Entwicklung unserer Kinder ist. Deswegen investieren wir mit dem Kärntner Schulbaufonds im ganzen Land – damit sind wir auf einem goldrichtigen Weg in die Zukunft“, ist Fellner überzeugt.

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