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Wirtschaft - Kärnten
In Kärnten gibt es derzeit 2.500 E-Autos.
SYMBOLFOTO In Kärnten gibt es derzeit 2.500 E-Autos. © Kelag

Einreichefrist 1. Juni

VCÖ-Mobilitäts­preis: Zukunftsprojekte für Mobilität gesucht

Kärnten – „Aufbruch in der Mobilität“ ist das Motto des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreises Kärnten, der heute, Donnerstag, von Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig, der Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft (VCÖ) und den ÖBB gestartet wurde. Gemeinsam werden Projekte und Konzepte gesucht, die schon heute zeigen, wie die Mobilität in Zukunft aussehen kann.

 3 Minuten Lesezeit (396 Wörter)

„Die Mobilität entwickelt sich derzeit genauso rasant weiter wie unser Leben“, betont Schuschnig. Die Coronakrise habe zahlreiche Entwicklungen und Mobilitätstrends zusätzlich beschleunigt, wie Videokonferenzen statt Dienstreisen, Homeoffice statt Pendlerfahrten und die Zunahme des Radverkehrs. Zudem nimmt die E-Mobilität Fahrt auf – sowohl im privaten Bereich, wie auch bei neuen Angeboten wie Car-Sharing und neuen Mobilitätsdienstleistungen. In Kärnten hat im Vorjahr auch die Zahl der E-Pkw um 50 Prozent zugenommen. Bereits rund 2.500 Pkw mit Kärntner Kennzeichen fahren ausschließlich mit Strom, in den kommenden Jahren wird sich die Zahl vervielfachen.

„Größter Umbruch der Mobilität“

„Wir sind gerade mitten im größten Umbruch der Mobilität, weg von fossilen Kraftstoffen und hin zu klimafreundlichen Antrieben sowie völlig neuen, flexiblen Mobilitätsformen. Künftig wird die Elektromobilität, der Wasserstoffantrieb, das Fahrrad, Scooter und vieles mehr unseren Alltag und das Straßenbild prägen, auch ein gut ausgebauter und bedarfsorientierter Öffentlicher Verkehr wird zum Standortfaktor. Digitale Systeme werden zunehmend starre Fahrpläne ersetzen, Fahrgäste mehr Mobilitätsformen im Alltag nutzen als bisher. Bei diesem Aufbruch wollen wir in Kärnten vorne dabei sein und suchen mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten heuer Projekte und Konzepte, die zeigen, wie die Mobilität von morgen und übermorgen klimafreundlicher, gesünder und platzsparender sein kann“, erläutert Schuschnig.

Der VCÖ Mobilitätspreis

Beim VCÖ-Mobilitätspreis können Projekte eingereicht werden, die es der Bevölkerung erleichtern, Alltagswege aktiv zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen statt sitzend im Auto oder Projekte, die das öffentliche Verkehrsangebot für die Bevölkerung allgemein oder für Pendlerinnen und Pendler oder besonders für Urlaubsgäste verbessern. Auch Projekte für eine verkehrssparende Raumordnung und Siedlungsentwicklung sowie emissionsfreie Zustelldienste und Transportlösungen sind gesucht. Zudem gibt es heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis einen eigenen Schwerpunkt für klimafreundliche Kinder- und Jugendmobilität.

Fachjury bewertet

Die Einreichungen zum VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten werden von einer Fachjury bewertet. Im September werden die am besten bewerteten Projekte ausgezeichnet. Im Vorjahr gewann der Rufbus Unteres Drautal (Rudi) den VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Universität Klagenfurt für das Projekt Arbeiten im Öffentlichen Verkehr und das Mobilitätskonzept Nockberge. Einreichfrist ist der 1. Juni 2021, Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten gibt es unter www.vcoe.at und beim VCÖ unter (01) 893 26 97.

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