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Die zwei Lebensretter Dominik S. und Andreas K. von der Polizeiinspektion Landhaushof.
Die zwei Lebensretter Dominik S. und Andreas K. von der Polizeiinspektion Landhaushof. © LPD Kärnten

Toll

Polizei als Lebensretter: „Wir sehen uns nicht als Helden, wir machen nur unseren Job“

Klagenfurt – In der Nacht auf Donnerstag wurde eine Streife der Polizeiinspektion Landhaushof zu einem medizinischen Notfall in eine Wohnung in Klagenfurt gerufen. Zwei Polizeibeamte retteten einem Mann durch Reanimation das Leben. 5 Minuten hat sich mit einem der Alltagshelden unterhalten.

 3 Minuten Lesezeit (375 Wörter) | Änderung am 08.04.2021 - 11.51 Uhr

Erste Hilfe kann Leben retten. Sowie auch gestern Nacht, als zwei Polizeibeamten, Dominik S. und Andreas K., einen Klagenfurter erfolgreich durch Reanimation wieder ins Leben zurück holten. 5 Minuten hat sich mit einem der Polizeibeamten unterhalten. Dominik S. erzählt wie es sich anfühlt ein Leben zu retten und wie wichtig Erste Hilfe Maßnahmen im Alltag sind.

Wie fühlt es sich an ein Lebensretter zu sein?

Dominik S.: Ehrlich gesagt, habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht. Wir haben einfach unseren Job erledigt und da wir vor der Rettung eingetroffen sind, gleich mit den Erste Hilfe Maßnahmen begonnen. In der Grundausbildung lernen wir alle wichtigen Grundlagen, danach gibt es immer wieder Fortbildungen. Man funktioniert einfach und hofft, dass man helfen kann. Unseren ersten Informationen geht es dem Herrn, der einen Herzinfarkt erlitt, den Umständen entsprechend gut, was uns sehr freut.

Kommen solche Einsätze öfters vor?

Das wir vor der Rettung eintreffen kommt in Klagenfurt sehr selten vor, mir ist dies das erste Mal in meiner gesamten Dienstzeit passiert.

Wie verlief der Einsatz genau?

Die Freundin des Klagenfurters hat die Rettung gerufen, wir Polizisten wurden ebenfalls von der Leitstelle kontaktiert und waren vor dem Notfallteam vor Ort. Die Freundin hat uns aufgelöst erwartet und direkt zum Patienten gelotst. Vom Sofa haben wir ihn dann auf den Boden gelegt und festgestellt, dass der Mann einen Atemstillstand hatte. Sofort begannen wir mit der Reanimation. Die Rettung kam dann ungefähr vier Minuten später an, ehrlich gesagt hat es sich für mich wie Stunden angefühlt.

Wie verhält man sich bei solchen Vorfällen richtig?

Wichtig ist, dass man was macht. Jeder der einen Erste Hilfe Kurs besucht hat, kennt die Grundlagen und kann nichts falsch machen. Besser man bricht bei der Reanimation dem Patienten eine Rippe, als dass er an Kreislaufversagen verstirbt. Bitte nie vergessen, als erste Maßnahme immer gleich die Rettung zu rufen und die Erstinformationen zum Patienten durchgeben.

Danke für euren tollen Einsatz!

Wir sehen uns selber nicht als Helden, wir machen nur unseren Job. Dennoch ist es ein tolles Gefühl einem Menschen so helfen zu können.

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Die zwei Polizeibeamten wurden gestern zu Lebensrettern.

Die zwei Polizeibeamten wurden gestern zu Lebensrettern. - © LPD Kärnten

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