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Leute - Klagenfurt
© VGT.at

Gegen Vollspaltenböden

Protest vorm Lindwurm: „Hört auf Schweine zu Tode zu quälen“

Klagenfurt – Gerade in den letzten Wochen sind wieder grausame Fakten zur Schweinehaltung auf Vollspaltenboden an die Öffentlichkeit gedrungen. Österreichweit gab es zehn Proteste gegen den Vollspaltenboden vor den Wahrzeichen der Bundesländer. Auch in Klagenfurt vor dem Lindwurm wurde protestiert.

 1 Minuten Lesezeit (186 Wörter) | Änderung am 08.04.2021 - 13.29 Uhr

Überall ist die Botschaft dieselbe: „Wir wollen nicht mehr zuschauen, wie unsere Schweine zu Tode gequält werden. Die Landwirtschaftsministerin muss jetzt handeln und ihr Veto gegen das von Tierschutzminister Anschober angepeilte Verbot des Vollspaltenbodens zurück ziehen!“

VGT Obmann Martin Balluch meint:

VGT-Obmann Martin Balluch bläst ins selbe Horn: „Die ÖVP und ihre Landwirtschaftsministerin Köstinger haben keine Ausrede mehr, am tierquälerischen Vollspaltenboden festzuhalten. Dass er eine horrende Tierquälerei bedeutet, die sämtlichen Grundsätzen des Tierschutzrechts widerspricht, ist ausreichend bewiesen.“ Dass die Umsetzung eines Verbots leicht umzusetzen sei,zeigte kürzlich eine Studie, nach der tiefe Stroheinstreu mit doppeltem Platzangebot den Preis von Schweinefleisch pro Kilogramm nur um 35 Cent erhöhen würde, heißt es seitens des Tierschutzvereines.

„Nur sechs Cent mehr“

„Sechs Cent pro Schwein dazu und auch die Kastration mit Betäubung durch Tierärzt/innen ist in die Rechnung einbezogen. Es kann doch nicht sein, dass das reiche Österreich, das momentan Milliarden in die Wirtschaft pumpt, ernsthaft wegen ein paar Cent pro Kilogramm Schweinefleisch den Tieren vollständig jede Lebensqualität nimmt“, mein Martin Balluch abschließend.

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