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Angeklagt

Mutter verstorben: Kärntner kassierte weiterhin Pension & Pflegegeld

Feldkirchen – Ein mittlerweile 76-jähriger Kärntner soll jahrelang das Pflegegeld seiner toten Mutter auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Es handelt sich um eine Summe von insgesamt rund 113.000 Euro. Dem Angeklagten drohen bis zu zwei Jahre Haft. 

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Acht Jahre lang, im Zeitraum 2012 bis 2020, soll ein mittlerweile 76-jähriger Feldkirchner die Alters- und Witwenpension sowie das Pflegegeld seiner verstorbenen Mutter kassiert haben. Insgesamt handelt es sich um eine Geldsumme in Höhe von 113.086,62 Euro.

Angeklagten drohen bis zu zwei Jahren Haft

In der Anklage heißt es, dass der Mann das Geld vom Konto der Mutter, auf welchem er zeichnungsberechtigt war, auf sein eigenes überwiesen haben soll. Eine Sterbeurkunde der Frau soll die Pensionsversicherungsanstalt nie erhalten haben, berichtet die Kärntner Krone am Freitag. Angeklagt ist das Vergehen der Unterschlagung nach § 134 Abs 1 und 3 erster Fall StGB, welches eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren vorsieht.

Prozess vertagt

Der Prozess war für den 8. April angesetzt gewesen. Der Angeklagte erschien, laut Krone, allerdings nicht zu dem Gerichtstermin, da er zu krank gewesen sei, um von seinem jetzigen Wohnort in Ungarn anzureisen. Dies wird momentan überprüft. Die Verhandlung wurde vorerst vertagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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