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Leute - Kärnten
Die mit viel Mühe gestalteten Gegenstände wurden entfernt und vermutlich lieblos entsorgt.
Die mit viel Mühe gestalteten Gegenstände wurden entfernt und vermutlich lieblos entsorgt. © KK

Gemaltes und Gebasteltes

Enttäuschte Wanderer: „Liebe­voll ge­staltete Kunst­werke wurden entfernt“

Ulrichsberg – Der Ulrichsberg ist eine beliebte Wanderregion in Kärnten. Viele Wanderer, die regelmäßig den Berg besteigen, haben an verschiedenen Stellen kleine Kunstwerke hinterlassen, die anderen eine Freude bereiten sollen. Doch jetzt sind die liebevoll bemalten Steine, geschnitzten Kreuze und das "Monte Ule Buch" weg. "Wir möchten die Gegenstände wiederhaben", bitten die Wanderer nun.

 2 Minuten Lesezeit (258 Wörter) | Änderung am 09.04.2021 - 18.35 Uhr

Eigentlich sollte es eine schöne Geste in Zeiten der Pandemie sein. Die in Handarbeit gestalteten Kunstwerke am „Monte Ule“, wie der Ulrichsberg von vielen liebevoll genannt wird, sollen andere Wanderer ein Lächeln ins Gesicht zaubern und für gute Laune sorgen. Doch nun sind die Dinge verschwunden. „Wir befürchten, dass die Sachen einfach weggeworfen wurden“, meint ein Wanderer gegenüber 5 Minuten.

Kultstätte am Ulrichsberg

„Wir sind eine Gruppe von Leuten, die sich selbst eine Challange gesetzt haben und den Ulrichsberg in diesem Jahr insgesamt 50 Mal erklimmen wollen“, sagt der Naturliebhaber. „Im Laufe der Zeit hat sich eine Untergruppe gebildet, die verschiedene Dinge mit auf den Berg nahmen und dort auslegten“, beschreibt der Wanderer. So wurden Steine gemeinsam mit den Kindern bemalt und für andere am Gipfel hinterlassen. Auch selbst geschnitzte Kreuze und sogar ein Vogelhäuserl wurden auf den Ulrichsberg gebracht. „Die Orte sind zu unseren Kraftorten geworden“, sagt der selbsternannte Challenger.

Dinge wurden entfernt

Doch mit dieser eingeführten Tradition stießen die Wanderer wohl auch auf Missgunst und Unverständnis. „Sämtliche Gegenstände wurden einfach ohne Vorwarnung entfernt“, sagt der Wanderer. „Man muss sich vorstellen, dass die Dinge mit viel Liebe und mit einigem Zeitaufwand hergestellt wurden. Das sind persönliche Kostbarkeiten, die nicht einfach im Müll landen sollten“, meint er. Die Challenger haben nun eine große Bitte: „Wir möchten unsere Gegenstände gerne wieder haben und bitten den Verantwortlichen um Kontaktaufnahme.“

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