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Das Meerauge ist mit seinem kristallklaren Wasser ein wahres Naturjuwel und ein beliebter Foto-Hotspot bei Ausflügen.
Das Meerauge ist mit seinem kristallklaren Wasser ein wahres Naturjuwel und ein beliebter Foto-Hotspot bei Ausflügen. © KK

Nach Müllansammlungen und Beschädigungen

Ferlacher Bürgermeister: „Werden das Meerauge reinigen aber nicht sperren“

Bodental – Das Meerauge im Botental ist mit seinem kristallklaren Wasser ein sehr beliebtes Ausflugsziel. In letzter Zeit sorgten aber Müllansammlungen und Beschädigungen vor Ort für Aufregung. Eine Sperre für Besucher stand im Raum. Diese soll, laut dem Ferlacher Bürgermeister Ingo Appé, aber nicht umgesetzt werden.

 1 Minuten Lesezeit (186 Wörter) | Änderung am 10.04.2021 - 09.38 Uhr

Erst vor wenigen Tagen wurde eine Holzsitzbank vom Rand des Meerauges aus der Verankerung gerissen und in das Gewässer geworfen. Außerdem wurde ein handbemaltes Schild von Unbekannten beschädigt. Wir haben berichtet. Bereits davor sorgten Müllansammlungen beim Ausflugsziel für Unmut. Unter anderem durch die Online-Plattform „Tik Tok“ wurde es auch bei Jugendlichen ein beliebter Foto-Hotspot, auf die Natur achten dabei anscheinend aber nur wenige.

„Meerauge wird nicht gesperrt“

Von der slowenischen Partei in Ferlach wurde daher ein Dringlichkeitsantrag auf eine dreiwöchige Sperre des Naturjuwels gestellt. Der Ferlacher Bürgermeister Ingo Appé erklärt jedoch im Gespräch mit 5-Minuten: „Eine solche Sperre erachten wir nicht als sinnvoll, auch die Grundstückseigentümer sprechen sich dagegen aus.“ Ein Aussperren der Besucher sei, so Appé, „der falsche Weg“.

Flurreinigungsaktion in der kommenden Woche

Trotzdem müsse etwas gegen die Verunreinigungen in der Natur getan werden. Appé: „Wir werden nächste Woche eine Flurreinigungsaktion im ganzen Gemeindegebiet von Ferlach durchführen, auch im Bodental und beim Meerauge. Außerdem werden von der Gemeinde Hinweisschilder aufgestellt, die Besucher dazu auffordern, ihren Müll wieder mitzunehmen.“

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