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Politik - Villach
Kick off in die Zukunft: Bürgermeister Manuel Müller - ein Mann, der hinter seiner Gemeinde steht.
Kick off in die Zukunft: Bürgermeister Manuel Müller - ein Mann, der hinter seiner Gemeinde steht. © KK

Dank Bgm. Manuel Müller:

Paternion: Eine Gemeinde am Puls der Zeit

Paternion – Mit einem fulminanten Wahlergebnis konnte sich Manuel Müller bei der heurigen Gemeinderatswahl in Paternion mit über 86 Prozent der Stimmen den Bürgermeisterstuhl sichern. Worauf führt der zweifache Familienvater dieses Ergebnis zurück und worin sieht er seine Aufgaben? Wir haben uns mit Manuel Müller darüber genauer unterhalten.

 4 Minuten Lesezeit (599 Wörter)

„Das Wahlergebnis sehe ich als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit“, meint Bürgermeister Manuel Müller zu der absoluten Mehrheit bei der Wahl in der Marktgemeinde Paternion. Der 41-Jährige ist bereits seit 18 Jahren im Gemeinderat tätig und sieht sich als bürgernahen Politiker. „Ich betrachte das Ergebnis mit Demut, denn es bringt seitens der Bürgerinnen und Bürger auch eine Erwartungshaltung mit sich“, so Müller.

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Bereits 2019 wurde Müller als Nachfolger von Langzeitbürgermeister Alfons Arnold gewählt.

Bereits 2019 wurde Müller als Nachfolger von Langzeitbürgermeister Alfons Arnold gewählt. - © KK

Starkes Team, starke Gemeinde

Auch die SPÖ könnte einen Zuwachs verzeichnen und erzielte ein Ergebnis von 76 %. „Wir sind ein homogenes, gut aufgestelltes Team, dass viele Bereiche abdecken kann“, ergänzt der Bürgermeister, der seine sachliche und konstruktive Politik weiter fortführen möchte. „Mir ist es wichtig, dass die Menschen wieder Vertrauen in die Politik legen. Politik soll für die Menschen arbeiten und nicht dafür sorgen, dass sich die Bürger dagegen wehren. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der aktuellen Zeit schaffen.“

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Manuel Müller (m.) mit Landtagspräsident Reinhart Rohr (l.) und LH Peter Kaiser (r.) bei der Angelobung im März 2021.

Manuel Müller (m.) mit Landtagspräsident Reinhart Rohr (l.) und LH Peter Kaiser (r.) bei der Angelobung im März 2021. - © LPD Kärnten/Höher

Sinnvolle Projekte umsetzen

Müller war vor dem Amt als Bürgermeister 20 Jahre im Bankgeschäft tätig und kennt sich mit finanziellen Belangen nur zu gut aus. Durch seine Bürgernähe hat Müller ein Gespür für die Sorgen und Bedürfnisse in der Bevölkerung. „Mein Beruf hat mich gut auf finanzielle Themen vorbereitet. Wir wollen mit dem Gemeindebudget mit Weitblick in Projekte investieren, die eine breite Akzeptanz finden und Paternion weiterbringen.“ Derzeit stehen die Straßensanierungen im Vordergrund denn „der Winter hat seine Schäden hinterlassen.“ Von den 12 Mio. Euro Gesamtbudget gehen rund 80 % in Sozialabgaben und Abgaben für Bund und Land auf. „Das reduziert die Autonomie der Gemeinde enorm“, beschreibt Müller. Zudem fielen während der Pandemie laufende Kosten von 950.000 Euro zu buche, die vom Bund noch ausgeglichen werden sollten. Trotzdem möchte der Bürgermeister den Kopf nicht in den Sand stecken und seine Gemeinde vorwärtsbringen. „Wir möchten Paternion weiterentwickeln und sind bemüht Betriebsansiedelungen zu forcieren.“

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Müller verfolgt eine klare Ansiedelungspolitik, um Paternion noch lebenswerter zu machen.

Müller verfolgt eine klare Ansiedelungspolitik, um Paternion noch lebenswerter zu machen. - © KK

Paternion als lebenswerte Gemeinde

Die Marktgemeinde verzeichnet derzeit einen großen Zuwachs, der Ansiedlungsbereich schreitet voran. Leider mangelt es derzeit jedoch an bebaubaren Grundstücken. „In Zeiten der Krise sehen die Menschen ihren Grund und Boden als Wertanlage. Deswegen sind nur wenige Grundstücksbesitzer bereit zu verkaufen“, erklärt Müller. Insgesamt 50 Bauwillige warten derzeit auf verfügbare Flächen. „Das neue Raumordungsgesetz des Landes hemmt derzeit die Neuwidmungen. Es sieht vor, dass zuerst bereits gewidmete Flächen verbaut werden.“ Den Grund für dieses massive Interesse sieht Müller in der leistbaren Lage zwischen Villach und Spittal und der guten Infrastruktur der 6.000 Einwohner starken Marktgemeinde.

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Bgm. Manuel Müller ist bereits seit 18 Jahren im Gemeinderat tätig. - © KK

Ausgefüllter Tag

Als Bürgermeister ist sein Tag voll mit diversen Verpflichtungen und Terminen. „Vor der Pandemie war ich 33 Jahre aktiv im Fußballverein“, sagt er. Dies habe ihm einen sportlichen und kameradschaftlichen Ausgleich zum stressigen Alltag ermöglicht. Müller ist seit 10 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren. „Ich fühle mich in meiner Familie gut aufgehoben und kann hier Kraft schöpfen, um jeden Tag für meine Gemeinde mit Energie da zu sein!“

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