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Sport - Klagenfurt
Am Bild: Manuel Geier (EC KAC) im Zweikampf gegen Dustin Gazley (HCB Südtirol). (Archivbild)
Am Bild: Manuel Geier (EC KAC) im Zweikampf gegen Dustin Gazley (HCB Südtirol). (Archivbild) © EC-KAC/Kuess

Gratulation!

Heimsieg: KAC triumphiert erneut gegen HCB Südtirol

Klagenfurt – Spannend bis zum Schluss war das heutige Match zwischen dem KAC und dem HCB Südtirol. Letztendlich holten sich die Rotjacken mit 5:4 wieder den Sieg. In der Finalseria führen die Klagenfurter nun mit 2:0.

 5 Minuten Lesezeit (661 Wörter) | Änderung am 14.04.2021 - 07.07 Uhr

Der EC-KAC startete mit einem sportlichen Ausrufezeichen in die Finalserie, am Sonntagabend besiegten die Rotjacken zum Auftakt den Grunddurchgangssieger HCB Südtirol mit 6:0. Damit schafften die Klagenfurter gleich in der ersten Begegnung das angestrebte Break, zumal eine 1:0-Serienführung für sie ein durchaus gutes Omen bedeutet: Jede der jüngsten acht Playoff-Konfrontationen, in denen der EC-KAC Spiel eins für sich entschied, beendete er in der Folge auch siegreich. Letztmals nicht der Fall war dies im Finale 2012 gegen Linz. Auch die Saisonbilanz gegen die Füchse sprach für Rot-Weiß, fünf der sieben bisherigen Duelle im aktuellen Spieljahr gingen an Klagenfurt, das zudem jedes seiner jüngsten sieben Heimspiele in der Stadthalle gewinnen konnte.

Der HCB Südtirol musste zum Start in die Finalserie seine 20. Niederlage im 60. Saisonspiel hinnehmen. Anders als bei ihren beiden ersten Endspielteilnahmen (2014 und 2018), die beide jeweils mit dem Titelgewinn endeten, verloren die Italiener heuer also die erste Finalpartie. In der Fremde vermochten die Füchse heuer meist zu überzeugen, in 28 Begegnungen wurden sie nur neun Mal in regulärer Spielzeit bezwungen, insgesamt unterlagen sie als Gastmannschaft in elf Fällen. Die Stadthalle verließ der HCB bei seinen beiden letzten Auftritten im Januar und Februar jeweils als (knapper) Verlierer, im ersten Auswärtsspiel in Klagenfurt im laufenden Spieljahr hatte man nach drei Treffern im Startdrittel noch mit 3:2 gesiegt. Die Italiener sind im Übrigen der neunte Regular Season Champion der letzten zehn Jahre, der sich anschließend auch für die Finalserie qualifizierte.

Die Personalien:

Beim EC-KAC ergaben sich keine personellen Veränderungen gegenüber dem ersten Finalspiel am Sonntag: Unverändert standen die Langzeitverletzten David Fischer, Paul Postma und Dennis Sticha nicht zur Verfügung, alle anderen Kaderspieler waren einsatzfähig. Die Rotjacken boten damit drei Verteidigungspaare und vier Sturmlinien in identer personeller Konstellation wie zuletzt auf, Michael Kernberger und Alexander Cijan wurden als zusätzliche Alternativen im Lineup platziert. Zwischen den Pfosten stand erneut Sebastian Dahm, der mit einer seit 146:45 Einsatzminuten andauernden Torsperre in die Partie ging. Das KAC-Aufgebot umfasste damit wieder 17 österreichische Cracks, fünf Imports und insgesamt 46,75 Kaderpunkte.

Die Fakten:

bet-at-home ICE Hockey League, Playoff-Finale, Spiel 2:
EC-KAC – HCB Südtirol 5:4 (1:1,2:2,2:1)
Stadthalle Klagenfurt (ohne Publikum), Schiedsrichter Siegel (AUT), Smetana (AUT)

Tore EC-KAC:
Manuel Geier (19:31/Samuel Witting)
Matt Fraser (21:12/Blaž Gregorc, Nick Petersen/PP1)
Lukas Haudum (37:39/Kele Steffler, Thomas Vallant)
Lukas Haudum (43:15/Clemens Unterweger, Manuel Ganahl/PP1)
Johannes Bischofberger (54:40/Thomas Hundertpfund)

Tore HCB Südtirol:
Dennis Robertson (07:17/Angelo Miceli)
Gleason Fournier (28:31/Angelo Miceli, Dennis Robertson/PP1)
Anthony Bardaro (39:48/Luca Frigo, Daniel Catenacci)
Daniel Catenacci (58:57/Dennis Robertson, Brett Findlay/EA)

Aufstellung EC-KAC: Dahm (Madlener) // Steffler-Vallant, Strong-Schumnig, Unterweger-Gregorc, Kernberger // Bischofberger-Hundertpfund-S.Witting, Ganahl-Tičar-Petersen, Fraser-Koch-Haudum, S.Geier-M.Geier-Obersteiner, Cijan

Der Kommentar:

„Wenn man ein Spiel mit 6:0 gewinnt, ist es mental nicht ganz einfach, unbeeinflusst in die nächste Partie zu gehen – und ich denke, dass uns das heute nicht sonderlich gut gelungen ist. Wir hatten sicher schon viel bessere Heimspiele heuer. Es gab einige positive Aspekte, aber insgesamt waren wir spielerisch nicht sehr gut. Allerdings haben wir stark gefightet, speziell im dritten Abschnitt war viel Herzblut dabei und das hat uns heute den Sieg gebracht. Wir haben nun keine schlechte Ausgangsposition, aber meines Erachtens ist Spiel drei einer Serie meist jenes, das den Ausschlag gibt, dementsprechend werden wir auch an die Aufgabe am Freitag herangehen.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC)

Der Ausblick:

Der EC-KAC konnte saisonübergreifend auch sein fünftes Finalspiel in Folge gewinnen, nach zwölf Playoff-Partien 2021 halten die Rotjacken nun bereits bei zehn Siegen. Sie verfügen in der Serie über eine 2:0-Führung, die in der Vergangenheit meist ein gutes Omen für die Klagenfurter war: Einen derartigen Vorsprung in einer „Best-of-Seven“- Konfrontation hatte Rot-Weiß in der Klubgeschichte bislang 13 Mal inne, in zwölf Fällen setzte man sich am Ende auch durch. Begegnung Nummer drei im Finale findet am Freitag wieder auswärts in Bolzano statt, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, erneut übertragen Puls24 und Sky Sport Austria live.

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