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Relikt aus dem "Dritten Reich"

Grenzstein kein Einzel­stück: Bahn­geschichte hat Spuren hinter­lassen

Villach-Warmbad – Ein ÖBB Grenzstein in Warmbad der noch das Zeichen der Reichsbahn (DRB) aus unseligen Zeiten „ziert“ bleibt auch in Zukunft dort wo er ist, in der Kumpfallee zwischen den Tennisplätzen und den da bestehenden alten Personalhäusern. „Falls mal neue Vermessungen notwendig sind, wird er dann sicher gegen Eisenstangen ausgetauscht werden“, so ein ÖBB Insider. Er ist inzwischen schon ein beliebter Ausflugsmagnet geschichtlich interessierter Villacher geworden.

 1 Minuten Lesezeit (183 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. Auch die Bahn hat auf den von einem 5 Minuten Leser aufgespürten Grenzstein aus dem „Dritten Reich“ reagiert und darauf hingewiesen, dass der Grenzstein kein Einzelstück ist und sich sozusagen in guter geschichtsträchtiger Gesellschaft befindet. „Aus der Bahnbauzeit sind in Kärnten vor allem Grenzsteine mit ‚S.B.‘ für die frühere Südbahngesellschaft (Strecke Staatsgrenze n. Bleiburg – Spittal-Millstättersee) bzw. ‚KRB‘ der Kronprinz-Rudolf-Bahn (Strecke St. Valentin – Tarvis) zu finden“, heißt es seitens der ÖBB auf Anfrage von 5 Minuten.

150 Jahre Bahngeschichte haben ihre Spuren hinterlassen

Und: „Auch die Lokalbahnen haben in der Regel Grenzsteine mit eigenen Initialen verwendet. Die staatliche Bahnverwaltung hat dann ebenfalls deren jeweils geltende Initialen verwendet. Insbesondere entlang der Tauernbahn müssten sich noch einige Grenzsteine der k.-u.-k. Staatsbahnen finden, entlang der Jauntalbahn solche mit ÖBB„. Geschichtsforscher finden also ein noch reiches Betätigungsfeld. Mehr als 150 Jahre Bahngeschichte haben bis heute Spuren hinterlassen. Nicht nur Dank wunderschöner alten Bahnhöfen, sondern auch in Form von Grenzsteinen, die an die Monarchie als auch an eher dunkle politische Zeiten erinnern.

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