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Leute - Villach
Von 30. April bis 16. Mai macht der Foodtruck Halt am Nikolaiplatz.
Von 30. April bis 16. Mai macht der Foodtruck Halt am Nikolaiplatz. © 5min.at

Besonderes Projekt

Foodtruck-Team verteilt kosten­lose Mahl­zeiten an Villacher in Not

Nikolaiplatz – Von 30. April bis 16. Mai macht ein ganz besonderer Foodtruck Halt am Nikolaiplatz in Villach. Ziel der Vereinsmitglieder von "children beyond the world® Austria" ist es hungernden Menschen eine kostenlose, warme Mahlzeit anzubieten. Der Foodtruck tourt ein halbes Jahr lang durch ganz Österreich. 

 2 Minuten Lesezeit (324 Wörter)

Kurzarbeit, Jobverlust, Unternehmenskonkurse, steigende Preise führen dazu, dass es auch in Kärnten  immer mehr Menschen gibt, die sich keine warmen Mahlzeiten mehr leisten können und Hunger leiden. Daher startete der gemeinnützige Verein „children beyond the world® Austria“ das Projekt „Foodtruck“. Ab 30. April touren sie für ein halbes Jahr durch Österreich und verteilen kostenlos warme Mahlzeiten sowie Wasser und warme Getränke an hungernde Menschen. Die erste Station ist Villach.

Foodtruck steht am Nikolaiplatz

Von 30. April bis 16. Mai steht der Foodtruck am Nikolaiplatz mit dem Ziel bedürftige Menschen wieder satt zu machen und so eine Brücke in die Zukunft zu bauen. Später führt die geplante Route des Foodtrucks auch in die Steiermark, ins Burgenland, nach Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und nach Vorarlberg.

Wann kann ich den Truck in Villach besuchen?

  • Zwischen 30. April und 16. Mai am Nikolaiplatz
  • Immer freitags bis sonntags, ab 12 Uhr

Speisen werden frisch zubereitet

Die Speisen werden frisch vor Ort nach einem – von Küchenchef Thomas Stöger fixierten – Speiseplan gekocht. „Was nicht verarbeitet werden kann, wird unverarbeitet direkt an die Bedürftigen weitergegeben“, heißt es seitens des Vereins. Die Essenszubereitung und -verteilung erfolgt durch ehrenamtliche Helferteams.

Gebraucht werden Geld- und Sachspenden

Für das Projekt werden insgesamt mehrere Tonnen Lebensmittel gebraucht. „Dafür gibt es Kooperationen mit Wochen-, Bauern- und Großhandelsmärkten sowie Supermärkten und Einzelhandel für Spenden von überschüssigen Waren“, erklärt eine Sprecherin des Vereins. Fehlende Produkte werden mithilfe von Spendengeldern zugekauft. Diese fließen zu 100 Prozent ins Projekt. Mehr dazu hier.

Das Projekt Foodtruck findet gleichzeitig auch in Deutschland und der Schweiz statt. „Es soll gerade in dieser Zeit nicht nur Hungernde satt machen, sondern auch menschliche Wärme und Vertrauen in eine bessere Zukunft und das menschliche Miteinander schenken„, betonen die Vereinsmitglieder. Die Aktion dient zudem als Inspiration für andere Menschen, ähnliche Hilfsaktionen zu starten.

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