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Politik - Klagenfurt
Die Fahnen vor den Amtsgebäuden der Kärntner Landesregierung werden heute auf Halbmast gesetzt.
Die Fahnen vor den Amtsgebäuden der Kärntner Landesregierung werden heute auf Halbmast gesetzt. © 5min.at

Fahnen bei Landesregierung auf Halbmast

Kärntner Politik gedenkt der 10.000 Corona-Todesopfer

Kärnten/Österreich – Heute gedenkt die heimische Spitzenpolitik gemeinsam der zahlreichen Toten der Corona-Pandemie in Österreich. Als symbolischer Akt werden die Fahnen bei der Kärntner Landesregierung auf Halbmast gesetzt. 

 4 Minuten Lesezeit (565 Wörter) | Änderung am 16.04.2021 - 11.36 Uhr

In Wien werden heute Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Vormittag in Gedenken an die 10.000 Todesopfer der Corona-Pandemie in Österreich Reden halten. Auf den Gebäuden der Hofburg, am Bundeskanzleramt, am Außenministerium und am Parlament werden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Auch in Kärnten wird es diesen symbolischen Akt vor den Amtsgebäuden der Kärntner Landesregierung geben.

„Ein wichtiges und richtiges Zeichen“

„In dieser aufwühlenden und verstörenden Zeit innezuhalten – und als Gemeinschaft der Toten zu gedenken, ist ein wichtiges und richtiges Zeichen“, machen Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner deutlich. 768 Menschen seien allein in Kärnten an oder mit Covid19 gestorben. Nicht zu reden von jenen zig-Tausenden Menschen, die unter den Folgen der Pandemie noch lange leiden werden – gesundheitlich oder sozial, betonen Kaiser und Prettner. „Bei allen Diskussionen und Auseinandersetzungen, die unsere Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie mit sich bringen, ist es an der Zeit, dass wir uns, dass die Politik genau wie jede und jeder Einzelne sich selbst zurücknimmt und besinnt, um der vielen Toten und ihren Angehörigen Respekt zu zollen“, sagt Kaiser. Hinter jedem einzelnen Verstorbenen würden viele Trauernde stehen – „seien wir in Gedanken bei ihnen und geben wir ihnen Halt“, so Prettner.

Weitere Kraftakte und Beharrlichkeit gefordert

Das kollektive Gedenken der heimischen Politikspitze gemeinsam mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen sei mehr als ein symbolischer Akt: „Es kann und wird uns allen Kraft geben, uns weiterhin und unermüdlich gegen die Pandemie zu stemmen. Noch ist der Kampf nicht gewonnen. Noch bedarf es weiterer Kraftakte, weiterer Beharrlichkeit“, sind LH Kaiser und die Gesundheitsreferentin überzeugt. „Wir haben alle Maßnahmen zu setzen, um die Zahl weiterer Todesopfer so gering wie möglich zu halten. Dabei ist jede und jeder einzelne gefordert. Auch wenn die Dauer der Krise und die vielen Rückschläge Ungeduld und Unverständnis schüren mögen – das gemeinsame Gedenken der rund 10.000 Corona-Toten sollte allen die Dimension unseres Tuns aufs Neue bewusstmachen“, erklärt der Landeshauptmann.

„Wir möchten an dieser Stelle allen Hinterbliebenen, allen Trauernden unser Mitgefühl aussprechen“, wenden sich Kaiser und Prettner explizit an die Angehörigen der 768 an Corona Verstorbenen in Kärnten. Auch wir von der 5-Minuten-Redaktion schließen uns den Bekundungen an.

ÖVP-Gruber spricht Anteilnahme und Mitgefühl aus

Auch ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber gedenkt heute der Corona-Verstorbenen in Österreich. In einer Aussendung schreibt er: „Seit über einem Jahr ist unser Leben von massiven Einschränkungen geprägt, die für viele mit der Angst um den Arbeitsplatz oder das Überleben des eigenen Unternehmens einhergehen und für uns alle einen großen Einschnitt im alltäglichen Leben bedeuten. Noch viel größer sind aber Verlust und Schmerz der Angehörigen von fast 10.000 österreichischen Corona-Verstorbenen. Ihnen allen möchte ich meine aufrichtige Anteilnahme und mein Mitgefühl aussprechen. Hinter den Zahlen und Kurven, die wir jeden Tag den Medien entnehmen, stehen Schicksale – auch daran wollen wir uns heute erinnern. Sie alle sollten eine Mahnung dafür sein, dieses heimtückische Virus nicht zu unterschätzen und uns daran erinnern, dass wir diese Pandemie nur gemeinsam bekämpfen und überwinden können. Wir sind als Politik und als Gesellschaft gefordert, weiterhin alle Maßnahmen zu setzen, um Menschenleben zu schützen und ihnen die Trauer der Angehörigen der bisherigen Opfer dieser Pandemie zu ersparen.“

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