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Wirtschaft - Kärnten
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Tourismus noch nicht geimpft

“Tourismus-Mitarbeiter müssen höhere Impf-Priorisierung erhalten”

Kärnten – Noch immer wartet die Tourismusbranche auf Impf-Termine. WK-Obmann Josef Petritsch fordert nun eine bessere Organisation und höhere Priorisierung für Tourismusmitarbeiter von der zuständigen Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. 

 2 Minuten Lesezeit (328 Wörter)

Trotz engem Kundenkontakt und hoher Bedeutung für die Wertschöpfung wird im Tourismus noch nicht geimpft. Josef Petritsch, Obmann der WK-Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft betont: “Selbstverständlich sind Risikopatienten vorrangig zu impfen und der nationale Impfplan einzuhalten. Wir erwarten uns aber zumindest dieselbe Priorisierung wie Lehrer.”

Die Zeit drängt, da die Impfquote im Tourismus mitentscheidend für eine erfolgreiche Sommersaison sein werde, betont Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie: “Das Thema Sicherheit steht für unsere Gäste an erster Stelle. Wenn wir argumentieren können, dass die gesamte Belegschaft in einem Betrieb bereits geimpft wurde, ist das natürlich ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Wir müssen alles tun, um unseren Gästen so viel Sicherheit als möglich bieten zu können.”

Branchenvertreter fordern Neubewertung

Derzeit werde den Anforderungen der Tourismuswirtschaft jedenfalls nicht genügend Beachtung geschenkt. „Wir fordern deshalb dringend eine Anpassung und Neubewertung: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen unbedingt eine höhere Priorisierung erhalten! Derzeit werden sie laut Priorisierung des nationalen Impfgremiums in Tabelle 1 unter Priorität 5 eingestuft. Da Tourismusmitarbeiter in der Regel in engem Kundenkontakt stehen, sind sie aber zumindest auf Priorität 4 zu erhöhen“, so der Spartenobmann. Das Ziel müsse sein, innerhalb kürzester Zeit eine hohe Impfungsrate erreichen, betont auch Moerisch: „Ich hoffe, den Verantwortlichen ist bewusst, wie wichtig eine erfolgreiche Sommersaison für unsere Betriebe und die Wertschöpfung im Land ist.“ Es dürfe nun keine logistischen und organisatorischen Fehler mehr geben.

Impfbereitschaft in der Tourismusbranche ist groß

Die Bereitschaft, geimpft zu werden, ist unter TourismusunternehmerInnen und -mitarbeiterInnen groß, dies bekräftigt auch Christine Sintschnig, vom Hotel Velden: “Im Sinne einer sicheren Gastfreundschaft steht es für mich außer Frage, dass MitarbeiterInnen in Hotellerie und Gastronomie so schnell wie möglich einen Impftermin erhalten müssen.” Auch Erwin Berger, vom Mountain Resort Feuerberg auf der Gerlitzen sagt: “Es wäre eine unglaubliche Erleichterung, wenn unsere Mitarbeiter durch die Impfung geschützt werden könnten.”

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