fbpx

Zum Thema:

09.05.2021 - 16:11Mit viel Liebe gemacht: Süße Über­raschung zum Muttertag09.05.2021 - 14:49FH Kärnten engagiert sich für Demenz­forschung09.05.2021 - 11:58Klimaschutz: Kärntner e5-Gemeinden werden finanziell unter­stützt09.05.2021 - 11:30Covid-Neuinfektionen: Mehr als die Hälfte ohne Symptome
Wirtschaft - Kärnten
© AdobeStock

Pflegeausbildung mit Matura

Pflege: Kärnten baut Aus­bildungs­angebot weiter aus

Kärnten – Der Schulversuch "Pflegeausbildung mit Matura" wird ausgedehnt. Im nächsten Schuljahr will auch die Caritasschule in das Projekt miteinsteigen. 

 2 Minuten Lesezeit (261 Wörter)

Knapp 600 Schülerinnen und Schüler befinden sich in Kärnten aktuell in einer Ausbildung zu einem Pflegeberuf. „Wir sind mit unserer Ausbildungsoffensive, die wir 2018 gestartet haben, auf einem sehr guten Weg. Nichtsdestotrotz ergreifen wir weiterhin jede Möglichkeit, um noch mehr Interessierten den Einstieg in den Pflegeberuf zu erleichtern“, betont Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Kärnten war im Vorjahr eines von drei Bundesländern, die den Schulversuch „Pflegeausbildung mit Matura“ gestartet haben.

Schulversuch wird ausgedehnt

„In Kooperation mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Landes, der GuK, hat die Schule der Diakonie im September 2020 die neue Ausbildung begonnen: Den Schülerinnen und Schülern wird eine allgemeine Ausbildung mit Matura parallel zur Ausbildung zur Pflegfachkraft angeboten“, erklärt Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. „Für das nächste Schuljahr haben wir nunmehr die Information der Caritasschule bekommen, dass auch sie in das Projekt einsteigen wird“, informiert Kaiser. Ursprünglich war deren Teilnahme schon im Vorjahr geplant. Seitens des Landes werden die Schulversuche mit in Summe 1,2 Millionen Euro gestützt. Bildungsabteilung und Gesundheitsabteilung machen dabei „halbe-halbe“.

Kritik an Vorgehen des Bildungsministeriums

Scharf kritisiert wird von Kaiser und Prettner die Tatsache, dass der Schulversuch seitens des Bildungsministeriums nur für Privatschulen erlaubt wurde. „Das ist kurzsichtig. Es wäre ein Gebot, ja, eine Pflicht der Stunde, diese neue Form der Ausbildung auch im öffentlichen Schulbereich anzusiedeln“, fordert der Landeshauptmann ein „umgehendes Umdenken im Bildungsministerium“. Und Prettner ist überzeugt: „Wenn eine Schule sowohl mit der allgemeinen Matura als auch mit dem Beruf der Pflegefachkraft abschließt, ist das ein wirkliches Angebot an die Jugend.“

ANZEIGE