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Politik - Kärnten
Zur Entlastung von Familien soll das Kinderstipendium angeboben werden. Von einer komplett kostenlosen Kinderbetreuung ist man jedoch noch etwas entfernt.
Zur Entlastung von Familien soll das Kinderstipendium angeboben werden. Von einer komplett kostenlosen Kinderbetreuung ist man jedoch noch etwas entfernt. © pixabay.com

Parteien fordern Einhaltung der Wahlversprechen:

Entlastung für Kärntner Familien: SPÖ will Kinder­stipendien anheben

Kärnten – Für die SPÖ Kärnten sind Kinder- und Familienfreundlichkeit konkrete Schwerpunkte zur Verbesserung der Lebensqualität im Bundesland. Um Kärntner Familien zu entlasten, soll nun eine Anhebung des Kinderstipendiums erfolgen. Weitere Parteien fordern hingegen die sofortige Umsetzung der "gratis Kinderbetreuung".

 4 Minuten Lesezeit (528 Wörter)

Der SPÖ-Landesparteivorsitzende Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher präsentierten am heutigen Montag, dem 19. April, die politischen Schwerpunkte der SPÖ für Kärnten – auch abseits der alles beherrschenden Corona-Thematik. Im Fokus stand dabei einmal mehr das Kärntner Kinderstipendium als das Instrument um, so Kaiser: „Chancengerechtigkeit für alle Kinder Kärntens sicher zu stellen!“

Entlastung von über 1.800 Euro pro Jahr und Kind

„Die Erhöhung des Kinderstipendiums und die zwölfmalige Auszahlung, statt wie bisher elf Mal, bringt eine weitere massive Entlastungen für viele Kärntner Familien – mit Ersparnissen bis zu über 1.800 Euro pro Jahr und Kind durch die Anhebung der durchschnittlichen Förderbeträge, mit der die gestiegenen Beitragsvorschreibungen seitens der Betreiber kompensiert werden“, so Kaiser.

Als weiterer Schritt sei seitens der SPÖ Kärnten auch die sukzessive Verkleinerung der Gruppengrößen geplant – langfristig von 25 auf 20 Kinder. „Damit erreichen wir nicht nur noch höhere Qualität in der Betreuung sondern auch eine massive Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen. Kinder- und Familienfreundlichkeit heißt nicht nur monetäre Förderung sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen und Strukturen schaffen, die optimale Betreuung und Unterricht fördern und gleichzeitig die Attraktivität des Berufsfeldes steigern“, so Kaiser.

Mit 2022/23 soll die Übernahme von 100 Prozent der durchschnittlichen Elternbeiträge vollendet werden, so Kaiser weiter.

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SPÖ Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher.

SPÖ Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher. - © KK

Team Kärnten/Köfer: „Gratis-Kinderbetreuung lässt auf sich warten“

In einer Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der SPÖ Kärnten hält Team Kärnten-Chef und Bürgermeister Gerhard Köfer einmal mehr fest, dass die SPÖ von der Umsetzung ihres eigenen Wahlversprechens, „kostenlose Kinderbetreuung“ bzw. „elternbeitragsfreie Kinderbetreuung“, nach wie vor weit entfernt sei. In einer Aussendung heißt es: „Diese soll jetzt überhaupt erst zum Kindergartenjahr 2022/2023 umgesetzt werden und das ausgerechnet kurz vor der nächsten Landtagswahl. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“ Über das „Versagen der SPÖ“ könne auch die geplante Anhebung des Kinderstipendiums nicht hinwegtäuschen, so Köfer: „In Wahrheit kommt es zu einer Einsparung, die dazu führt, dass die Eltern weniger an Förderung bekommen als in der ursprünglichen Aussendung von LH Kaiser zu Monatsbeginn angekündigt.“

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Team Kärnten-Chef und Bürgermeister Gerhard Köfer.

Team Kärnten-Chef und Bürgermeister Gerhard Köfer. - © Team Kärnten

FPÖ-Darmann: „Kaiser muss Wahlversprechen zu 100 Prozent umsetzen“

Auch von den Kärntner Freiheitlichen gibt es eine Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der SPÖ Kärnten. FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann schreibt in einer Aussendung: „Die SPÖ Kärnten hat vor den Landtagwahlen 2013 und 2018 den Wählern den Gratis-Kindergarten versprochen und dieses Versprechen nie eingelöst. Die Coronavirus-Krise hat gerade auch für alle Eltern kleiner Kinder massive Auswirkungen. LH Pater Kaiser muss daher sein seit 2013 gegebenes Wahlversprechen endlich zu 100 Prozent umsetzen und die Betreuung im Kindergarten komplett elternbeitragsfrei machen, ohne dabei die Gemeinden zu belasten. Die Eltern müssen jetzt zur Gänze entlastet werden, statt auf September 2022 vertröstet zu werden – zufällig einige Monate vor der nächsten Landtagswahl.“

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FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann.

FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann. - © FPÖ Kärnten

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