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Wirtschaft - Kärnten
Ob in der Arbeit, der Schule oder auch in der Freizeit – schnelles Internet ist in vielen heutigen Lebensbereichen wichtiger denn je.
Ob in der Arbeit, der Schule oder auch in der Freizeit – schnelles Internet ist in vielen heutigen Lebensbereichen wichtiger denn je. © pixabay

Für schnelleres Internet:

Kärnten will Breitband-Ausbau mit Bundes­mitteln beschleunigen

Kärnten – Der Ausbau von Glasfaserleitungen vor allem im ländlichen Raum zählt zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten des Landes Kärnten. Zusätzliche Mittel aus dem 1,4 Milliarden Euro schweren Förder-Paket der Bundesregierung sollen den Ausbau im Bundesland nun beschleunigen.

 4 Minuten Lesezeit (582 Wörter)

„Schnelles Internet ist heute unverzichtbar zum Arbeiten, zum Lernen, zum Kommunizieren. Ein zügiger Breitbandausbau ist eine Investition für die aktuelle und die künftigen Generationen und in die Qualität und Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Kärnten“, betonen Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, Landesrat Daniel Fellner, Landesrat Martin Gruber und Landesrat Sebastian Schuschnig. Mit den von Bundes- und EU-Seite nun zusätzlich zur Verfügung stehenden 1,4 Milliarden Euro für den Breitbandausbau in Österreich sollen die Ausbaupläne des Landes Kärnten noch zügiger umgesetzt werden können.

Für Bildung am Campus oder am Dorfplatz

Die große Bedeutung von schnellen Internetverbindungen für Kärnten als Bildungs-, Lebens- und Wirtschaftsstandort streicht Bildungsreferent Kaiser hervor: „Die Digitalisierung hat durch die Pandemie einen neuen Schub erlebt. Wir müssen unsere Schulen, egal ob im Zentralraum gelegen oder an der Peripherie, digital fit machen, um den Lehrerinnen und Lehrern ebenso wie den Schülerinnen und Schülern das nötige technische Rüstzeug zur Verfügung zu stellen. Es geht nicht nur um das digitale Lernen, sondern auch um eine Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag.“ Eine stabile Infrastruktur stelle sicher, dass Bildung überall stattfinden kann – am urbanen Campus ebenso wie am ländlichen Dorfplatz.

Neue Projekte sollen rasch umgesetzt werden

Kärnten ist bereit, die zusätzlichen Mittel des Bundes rasch einzusetzen. „Wir konnten dank guter Ausbaukonzepte unserer Breitbandgesellschaft BIK gerade erst 34 Millionen Euro vom Bund abrufen, um Glasfaserinfrastruktur in 23 Gemeinden aufzubauen. Weitere Ausbaupläne liegen dank intensiver Vorarbeit bereits vor, wir können daher sehr rasch neue Projekte in die Umsetzung bringen“, erklärt Digitalisierungsreferentin Schaunig. Kärnten fokussiere sich bewusst auf Glasfaser, „eine Infrastruktur, die nicht nur sicher ist, sondern auch langlebig und energiesparend“. Die neuen Fördermittel sollten mit einer neuen Förderkulisse einhergehen, „die nicht auf Bandbreiten abzielt, sondern auf die Qualität der Infrastruktur“, appelliert Schaunig an den Bund. Ein Glasfaserausbau in dünn besiedelten Gebieten sei zwar kostenintensiv, „im Sinne der gerechten Teilhabe aber unabdingbar“, betont die Technologiereferentin.

Chancengleichheit zwischen urbanem und ländlichem Raum

„Der Ausbau der Breitband-Versorgung ist auch eine Frage der Chancengleichheit zwischen urbanem und ländlichem Raum“, betont Regionalentwicklungsreferent Gruber. Das 1,4 Milliarden Euro schwere Ausbau-Paket der Bundesregierung sei daher ein wichtiger Impuls, um auch in Kärnten flächendeckend für schnelles Internet zu sorgen. „In allen Workshops zum Masterplan Ländlicher Raum ist dieses Thema als zentrales Anliegen der Bevölkerung genannt worden. Eine flächendeckend schnelle und störungsfreie Internetverbindung vom Lesach- bis ins Lavanttal wird wesentlich dafür sein, der Abwanderung entgegenzuwirken und die ländlichen Regionen lebenswert zu erhalten“, so Gruber.

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v.l.n.r.: LR Martin Gruber, LHSTv.in Gaby Schaunig und LH Peter Kaiser

v.l.n.r.: LR Martin Gruber, LHSTv.in Gaby Schaunig und LH Peter Kaiser - © LPD Kärnten/HelgeBauer

“Betriebsansiedelungen hängen vom Breitbandausbau ab”

Die Bedeutung des Breitbandausbaus für die Wirtschaftsentwicklung unterstreicht Landesrat Schuschnig: „Schnelle Datenanbindungen sind für die Wirtschaft schon heute die wichtigste Infrastruktur für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Ob sich Betriebe in einer Region ansiedeln und wie stark wir vom Wachstum nach der Krise profitieren, wird aufgrund der Digitalisierung der Wirtschaft stark vom Breitbandausbau abhängen. Die Coronakrise hat die Wichtigkeit von schnellen, digitalen Anbindungen der Regionen noch weiter verschärft. Es ist ein für den Wirtschaftsstandort ein richtiges Signal, jetzt massiv in den Breitbandausbau zu investieren. Von diesem Ausbauturbo der Bundesregierung wird auch der Kärntner Wirtschaftsstandort stark profitieren“, betont Wirtschaftslandesrat Schuschnig.

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LR Sebastian Schuschnig

LR Sebastian Schuschnig - © ÖVP Club/Bauer

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