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© Jeremias

Folgt nun ein Strafverfahren?

Corona-Verstöße: Aufregung nach KAC-Meisterfeier beim Lindwurm

Klagenfurt – Nach dem Meistertitel-Gewinn gegen Südtirol war die Freude beim KAC groß. Für eine kurze "Siegesfeier" machten die Rotjacken am Neuen Platz halt. Daraufhin gingen zahlreiche Beschwerden aufgrund von Corona-Verstößen bei der Polizei ein. 

 3 Minuten Lesezeit (361 Wörter) | Änderung am 23.04.2021 - 17.33 Uhr

Nach dem Meistertitel-Sieg gegen den HCB Südtirol traf der KAC in den frühen Morgenstunden am Mittwoch wieder in der Landeshauptstadt ein. Die Rotjacken legten dabei auch einen Zwischenstopp für eine kurze „Siegesfeier“ beim Lindwurm am Neuen Platz ein. Zahlreiche Anrainer beschwerten sich daraufhin bei der Polizei. Der Grund: Bei dem Zusammentreffen sei gegen zahlreiche Corona-Maßnahmen verstoßen worden.

Wirbel nach Siegesfeier

„Scheinbar scheinen die Corona-Regeln nicht für den KAC zu gelten“, diese und ähnliche Beschwerden von mehreren Anrainern gingen nach der „Meisterparty“ am Neuen Platz bei der Polizei ein, wie Markus Tilli vom Stadtpolizeikommando Klagenfurt gegenüber 5 Minuten bestätigt. So sollen die Spieler gegen die Ausgangsbeschränkung und die Abstandsregelung bzw. Maskenpflicht verstoßen haben. „Die Sachlage wurde daraufhin von der Polizei überprüft. Zahlreiche Videos von der Nacht zeigen mögliche Verstöße“, so Tilli.

Folgen nun Anzeigen?

Das Magistrat wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Derzeit wird überprüft, ob es sich bei der Zusammenkunft wirklich um eine Versammlung mit Corona-Verstößen gehandelt hat. „Fakt ist, wenn ein Verstoß vorliegt, wäre jeder Spieler einzeln strafbar“, so Tilli. Ob gegen die Spieler ein Strafverfahren eingeleitet wird obliegt der Verwaltungsbehörde.

Klagenfurter Bürgermeister sieht Vorwürfe „unverhältnismäßig“

Zu den Beschwerden gegen den KAC betreffend Verstöße gegen die Corona Bestimmungen nahm am Freitag auch der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider Stellung: „Die Mannschaft ist stets zusammen wird ständig getestet und ist von Bozen gemeinsam mit dem Bus gekommen, meine politische Meinung ist hier klar: Ich kann an dem Verhalten aufgrund in der Gesamtbeurteilung kein Fehlverhalten feststellen, da die Mannschaftsmitglieder seit Monaten zusammen sind, gemeinsam trainieren, lückenlos getestet wurden und zudem sowohl bei der Anreise zum Spiel als auch bei der Rückfahrt aus Bolzano im selben Bus gesessen sind. Am menschenleeren Neuen Platz bei der Mannschaft Abstandsregelung oder die Maskenpflicht ins Treffen zu führen ist für mich unverhältnismäßig.“, formuliert Christian Scheider seine persönliche Meinung klar. Als zuständige Behörde werde man die Vorwürfe selbstverständlich ordnungsgemäß und gewissenhaft prüfen. Das sei der gesetzliche Auftrag.

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