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Wirtschaft - Klagenfurt
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WK-Sprecher begrüßt Erhöhung

Veranstalter-Schutz­schirm erhöht: „Gibt Hoffnung für künftige Events“

Kärnten – Der Anfang des Jahres ins Leben gerufene Veranstalter-Schutzschirm wurde nun auf zehn Millionen Euro erhöht und gibt Hoffnung für künftige Events.

 2 Minuten Lesezeit (324 Wörter)

Im Jänner wurde von Bundesministerin Elisabeth Köstinger ein Veranstalterschutzschirm gespannt. Im Falle einer coronabedingten Absage bzw. erforderlichen Einschränkung der Veranstaltung federt dieser die finanziellen Ausgaben ab. Ursprünglich war der Schutzschirm auf eine Million Euro pro Veranstalter begrenzt. Eine erste Erhöhung auf zwei Millionen Euro kann bereits beantragt werden. Gestern kündigte Köstinger die Erhöhung der Haftungsübernahme auf zehn Millionen pro Veranstalter an. „Der Schutzschirm ist sehr wichtig für unsere Branche und die Aufstockung zeigt, dass nun auch Großveranstaltungen, die eine lange Vorlaufzeit und viele Zulieferer beinhalten, berücksichtigt werden“, zeigt sich Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats erfreut.

Anhaltende Planungsunsicherheit nagt an den Nerven

Die finanzielle Unterstützungsmaßnahme steht zur Verfügung, um nicht stornierbare oder bereits erbrachte Leistungen bei einer Absage zu vergüten. Anträge für den Schutzschirm mit der höheren Haftungssumme werden – wie bisher – über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank abgewickelt. Der Beantragungszeitraum wurde zusätzlich von Juni 2021 auf Dezember 2021 erweitert. „Der Zuspruch für den Schutzschirm in der Branche ist groß. Man merkt, dass die Unternehmen top-motiviert sind und wieder arbeiten möchten. Dennoch fehlen immer noch Termine und verbindliche Lösungsansätze“, berichtet Markus Polka, Geschäftsführer des WK-Beirats. Damit macht er darauf aufmerksam, dass es noch keine klaren Aussagen zur Aufhebung des seit Monaten geltenden Veranstaltungsverbotes gibt.

Veranstaltungsbetriebe extrem gefährdet

„Bei all der Freude über die Erhöhung des Schutzschirms darf man aber nicht außer Acht lassen, dass die Veranstaltungsbetriebe extrem gefährdet sind und auf finanzielle Unterstützung aus den vergangenen Monaten warten. Ich werde nicht müde, die Vielfältigkeit der Veranstaltungswelt zu betonen und dass speziell die unsichere Warteposition zermürbend ist. Hier erwarten wir uns rasch mehr Transparenz und ein baldiges Go“, so Hannes Dopler abschließend.

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Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats und Markus Polka, Geschäftsführer des WK-Beirats

Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats und Markus Polka, Geschäftsführer des WK-Beirats - © WKK/studiohorst

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