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Politik - Villach
© Verantwortung Erde Villach

Protest am Freitag

Wirbel um geplantes Bau­projekt in der Tiroler Straße

Villach – Die geplanten Bauarbeiten in der Tiroler Straße sorgen weiterhin für Aufregung. Das Projekt steht auch auf dem Plan der kommenden Gemeinderatssitzung am Freitag. Zeitgleich wird ein Protest stattfinden. 

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Auf der Tagesordnung der kommenden Gemeinderatssitzung am Freitag steht auch das geplante Bauprojekt (Supermarkt und Wohneinheiten) in der Tiroler Straße bzw. der „Oetker Wieser“. Die Bewegung Verantwortung Erde sieht das Vorhaben kritisch. „Hier werden in Zeiten der Klimakrise kurzfristige Profitinteressen der Immobilienfirmen über das öffentliche Interesse der Villacher gestellt und ein großer Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen zerstört“, gibt Stadtrat Gerald Dobernig zu bedenken. Stadtplanerisch sei das Projekt laut Verkehrsreferent Dobernig ebenso unverständlich: „Es gibt in kurzer Entfernung zum geplanten Supermarkt bereits vier Nahversorger. Auch Wohnraum ist in Villach schon jetzt ausreichend vorhanden.“

Protest am Freitag

Die Petition einer Bürger-Initiative zum Erhalt der Grünfläche haben bereits mehr als 800 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Am Freitag, 30. April, um 14 Uhr findet nun – unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen – ein Protest gegen das Bauvorhaben vor dem Congress Center in Villach statt. Um 15 Uhr beginnt in dem Gebäude die Gemeinderatssitzung.

ÖVP: „Umwidmung schadet Traditionsbetrieb“

„Die geplante Umwidmung in der Tirolerstraße wird von der Erde populistisch dazu genutzt, einen Villacher Traditionsbetrieb in ein schiefes Licht zu rücken!“, kontert Gewerbereferent Christian Pober. In dieselbe Kerbe schlägt auch Wirtschaftsbund Obmann Raimund Haberl: „Hier wird eine Firma in Misskredit gebracht, die mit der geplanten Widmung nichts zu tun hat! Die Wiese, um die es geht, heißt nicht Dr.-Oetker-Wiese, da sie in keinem Zusammenhang mit dem Unternehmen steht. Ein Villacher Traditionsbetrieb, der viele hochqualifizierte Arbeitsplätze in Villach garantiert, hat sich das nicht verdient.“ Die Wohnungen und Geschäftsflächen sollen vor allem nach der Corona Krise neue Arbeitsplätze schaffen. „Stadtrat Dobernig sollte seinen Fokus als Verkehrsplanungsreferent mehr auf eine zukunftsfähige Verkehrsplanung richten, um das Projekt bestmöglich in die Stadt einzubinden“, so Pober abschließend.

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