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Politik - Villach
Laut FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann würde ein Verhindern des Bauvorhabens zu einer weiteren Verknappung der angespannten Wohnsituation führen.
Laut FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann würde ein Verhindern des Bauvorhabens zu einer weiteren Verknappung der angespannten Wohnsituation führen. © Montage: FPÖ Villach/Verantwortung Erde Villach

Kritik an Verantwortung Erde

FPÖ-Baumann ist für geplantes Bau­projekt in der Tiroler Straße

Villach – Zu den geplanten Bauarbeiten in der Tiroler Straße meldete sich nun auch der Villacher FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann zu Wort. An der Bewegung Verantwortung Erde, welche die Arbeiten als "Zerstörung von Lebensraum" betrachtet, übt er harsche Kritik.

 2 Minuten Lesezeit (305 Wörter) | Änderung am 27.04.2021 - 21.38 Uhr

Auf einer Grünfläche in der Tiroler Straße, der sogenannten „Oetker-Wiese“, ist ein Geschäfts- und Wohngebiet geplant. Zahlreiche Wohneinheiten und auch ein Nahversorger sollen dort entstehen. Kritik am Bauvorhaben kommt unter anderem von der Bewegung Verantwortung Erde. Außerdem hat die Petition einer Bürger-Initiative zum Erhalt der Grünfläche in der Tiroler Straße bereits mehr als 800 Unterschriften. Am Freitag, dem 30. April, findet auch ein Protest gegen das Bauvorhaben vor dem Congress Center in Villach statt. Wir haben berichtet.

Baumann: „Es wäre angebracht, heimische Betriebe zu unterstützen“

Der FPÖ-Villach Stadtrat Erwin Baumann übt ebenfalls Kritik, jedoch nicht am Bauvorhaben. In einer aktuellen Aussendung erklärt er: „Es ist höchst bedenklich, wie die Partei ‚Verantwortung Erde‘ Villacher Betriebe in Misskredit bringt.“ Dabei verweist er darauf, dass Stadtrat Gerald Dobernig die Traditionsfirma „Dr. Oetker“, die mit dem diskutierten Projekt nichts zu tun habe, mit „billigem Populismus medial anpatze“. Baumann: „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen viele Villacher um ihren Arbeitsplatz fürchten oder ihn gar verloren haben, wäre es angebracht, heimische Betriebe mit guten Ideen zu unterstützen.“

Rechtliche Vorschriften werden eingehalten

In der Diskussion rund um ein Geschäfts- und Wohngebiet im nordwestlichen Siedlungsrandbereich im Stadtteil Völkendorf verweist Baumann darauf, dass es sich um ein fertiges Projekt handle, welches sämtliche rechtlichen Vorschriften einhalte. Die betreffende Fläche sei städteplanerisch außerdem bereits im Jahr 2008 als Mischnutzung „Wohnen – verträgliches Arbeiten“ festgesetzt worden.

Mehr Angebot – billigerer Wohnraum

„Will man 120 Wohnungen unbedingt verhindern, führt das langfristig zu einer weiteren Verknappung der ohnehin angespannten Wohnsituation“, widerspricht Baumann Dobernigs Behauptung, es sei ausreichend Wohnraum vorhanden. Als Wohnungsstadtrat seien leistbare Wohnungen ein Herzensanliegen von Baumann. „Nur mit mehr Angebot auf dem privaten Markt besteht eine Chance, dass Wohnraum nicht noch teurer wird“, so Baumann abschließend.

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