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Enthüllung der Fahrdienstleiter-Statue: Bürgermeister Günther Albel sowie sowie Reinhard Wallner und Hermann Lipitsch (ÖBB)
Enthüllung der Fahrdienstleiter-Statue: Bürgermeister Günther Albel sowie sowie Reinhard Wallner und Hermann Lipitsch (ÖBB) © Stadt Villach/Adrian Hipp

Zeichen der Wertschätzung

Bronze-Statue als Anerkennung für Villachs Eisen­bahner

Villach – Er ist mit 2,7 Metern Höhe und 220 Kilo Gewicht ein statt­licher Herr: Ab sofort werden Gäste am Villacher Hauptbahnhof von einem Fahrdienstleiter aus Bronze begrüßt. Das Denkmal betont die seit 150 Jahren anhal­tende Be­deutung der Eisen­bahn für Villach.

 2 Minuten Lesezeit (267 Wörter) | Änderung am 28.04.2021 - 12.13 Uhr

„Die Entwicklung unserer Stadt zu einem Verkehrs­knotenpunkt von internationa­lem Format ist eng mit Ausbau und Wachstum der Öster­reichischen Bun­desbahnen ver­bun­den“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Zehntau­sende Menschen haben hier Arbeit ge­funden und zur Entwicklung Villachs beigetragen.“ Auch für Baureferent Stadtrat Harald Sobe ist die Statue ein Zeichen der Wertschätzung für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner dieser Stadt. Besonderer Dank gelte auch den ÖBB-Pensionisten, die bei der Umsetzung geholfen haben, betonen Albel und Sobe.

Zeichen der Würdigung

Reinhard Wallner, Regionalmanager ÖBB Personenverkehr sagt dazu: „Villach und die Eisen­bahn gehö­ren zusammen.“ Der Grundstein dafür wurde Ende des 19. Jahrhun­derts mit dem Bau der Kron­prinz-Rudolf Bahn gelegt, womit Villach zum wichtigen Ei­senbahn­knotenpunkt wurde. Bis heute ist das Berufsbild des Eisenbahners von Villach nicht wegzudenken. „Dass die Stadt dies nun mit einer Bronze-Skulptur würdigt, freut uns un­gemein. Das Stadtbild ist um ein wichtiges Expo­nat reicher und wir sind überzeugt, dass es für Einheimische und Touristen ein belieb­tes Foto- und Selfie-Motiv im Bereich des Hauptbahnhofs sein wird“, so Wallner

Bereits sechs Statuen

Der Fahrdienstleiter ist die bislang letzte in einer Reihe von Bronzeskulp­tu­ren, die Villach zum Teil seit Jahren bereichern. Jede von ihnen ehrt einen Lebens­be­reich oder eine Be­rufsgruppe, die historisch für Villach besonders wichtig sind. Vor allem Touristinnen und Tou­risten haben die Figuren als beliebte Fotomotive entdeckt. Bisher wurden errichtet: ein Feuerwehrmann (Hans-Gasser-Platz), ein Trachtenpär­chen (8.-Mai-Platz), ein Adler (Oberer Kirchenplatz), ein Harlekin (Stadtbrücke) sowie ein Braumeister (Bahnhofstraße).

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