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Politik - Klagenfurt
© Uniwirt

Lokalaugenschein veranlasst

Spielplatz-Streit beim UniWirt: „Wollen gemeinsam eine Lösung finden“

Klagenfurt – Das UniWirt Lokal kämpft aktuell um eine Lösung für seinen Spielplatz, 5 Minuten berichtete. "Die Stadtverwaltung zwingt uns, den Spielplatz zu verlegen", kritisiert Betreiber Alexander Präsent. Nun reagierte auch Bürgermeister Christian Scheider auf den Fall: „Wir wollen gemeinsam eine Lösung finden. Ich habe umgehend einen Lokalaugenschein veranlasst!“

 2 Minuten Lesezeit (318 Wörter) | Änderung am 28.04.2021 - 21.28 Uhr

Um den Spielplatz beim UniWirt ist ein Streit ausgebrochen, 5 Minuten berichtete. „Als ob die Zeiten nicht ohnehin herausfordernd genug wären, zwingt uns die Stadtverwaltung nicht nur unser Grillhaus zu versetzen sondern auch unseren Spielplatz zu verlegen“, teilte UniWirt Betreiber Alexander Präsent mit. Die Spielstätte müsse wenige Meter weiter ins Garteneck weichen. Ein Aufwand, der mit sehr hohen Kosten verbunden wäre. Ein Ultimatum sei bis Ende Juni gesetzt worden. „Ansonsten droht die Zwangsräumung!“, sorgt sich der Betreiber.

Lokalaugenschein soll helfen

„So geht es keinesfalls“, reagiert Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) am Mittwochnachmittag auf den Vorfall. „Ich habe mich heute eingeschaltet und sofort einen Lokalaugenschein der Stadtplanung, der Straßenbauabteilung, des Magistratsdirektors und der betroffenen Bürgerinnen und Bürger veranlasst“, teilt er mit.

„Niemand soll auf der Strecke bleiben“

Der Klagenfurter Bürgermeister nehme Hilferufe der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und werde sich diesen persönlich widmen. Bei einem umgehenden Lokalaugenschein sollen die Argumente aller Seiten umgehend auf den Tisch. „Als Stadt Klagenfurt ist es uns wichtig, gemeinsame Lösungen zu finden bei denen niemand auf der Strecke bleibt. Das werden wir auch im vorliegenden Fall tun“, verspricht Scheider, der entsprechende Schritte in die Wege leiten will.

Stadträtin Wassermann will Lösung finden

Beim anberaumten Lokalaugensche in sollen die Anliegen und Argumente aller Seiten vorgebracht werden. „Als Referentin für Straßenbau werde ich mich für bestmögliche Lösungsvorschläge einsetzen, um eine Lösung für den Unternehmer zu erarbeiten“, sagt Stadträtin Sandra Wassermann (FPÖ). „Generell haben es die Gastronomen und Unternehmer in der Zeit der Corona Pandemie besonders schwierig und daher sollen seitens der Stadt nicht zusätzliche Hürden geschaffen werden. Genau in solchen Fällen braucht es rasche und unbürokratische Lösungen seitens der Stadtpolitik und für solche stehe ich ein“ betont Wassermann.

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