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Politik - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

Njet kam per Brief

Millionen-Veruntreuung: Mathiaschitz erteilt Kontroll­ausschuss finalen Korb

Klagenfurt – Nun ist es amtlich: Die ehemalige Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) wird auch in Zukunft keine Auskunftsperson mehr für den Kontrollausschuss des Landes Kärnten sein.

 1 Minuten Lesezeit (194 Wörter)

Von Franz Miklautz. Die ehemalige Spitzenpolitikerin, die in der Stichwahl um den Bürgermeistersessel Christian Scheider (Team Kärnten) unterlegen war, informierte heute den Landtag in einem Brief, „dass ich mit April 2021 alle politischen Ämter zurückgelegt habe und als Auskunftsperson nicht zur Verfügung stehe“.

Mathiaschitz hätte Rede und Antwort stehen sollen

Mathiaschitz hätte den Mandataren in der Causa der 1,76-Millionen-Euro-Veruntreuung in der Klagenfurter Stadtkasse Rede und Antwort stehen sollen. Der Skandal war im März des Vorjahres aufgeflogen. Ein ehemaliger Mitarbeiter war damals in einer eilig einberufenen Pressekonferenz verdächtigt worden, in die Malversation verwickelt zu sein. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungsbehörden gehen der Sache seit nunmehr einem Jahr nach – noch ohne Endergebnis.

Die SPÖ-Politikerin verweist in ihrem Schreiben auf ihre zahlreichen öffentlichen Statements in der Causa, weswegen sie ihr Erscheinen im Ausschuss offenbar nicht mehr für notwendig befindet.

Der Autor

Der Klagenfurter Franz Miklautz ist als Investigativjournalist tätig. Unter anderem betreibt er die Plattform mediapartizan.at, auf der er regelmäßig Missstände aufdeckt. Er war nominiert für den Literaturpreis Wartholz VII und ist Gewinner des “Erostepost”-Literaturpreises 2014.

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