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Leute - Kärnten
© Pixabay

Prävention durch Austausch mit Experten

Hass im Netz: „Jede und jeder trägt Ver­antwortung“

Kärnten – Der Hass im Netz steigt und Respekt geht immer mehr verloren. Dabei können Äußerungen schwerwiegende Folgen haben.

 2 Minuten Lesezeit (270 Wörter)

„Ich muss wissen, dass manche Handlungen sogar strafbar sind und noch wichtiger, wo ich Hilfe bekomme. Der Austausch mit den Experten wie auch mit Betroffenen zeigt, welche dramatischen Auswirkungen etwa Cybermobbing haben kann“, so Antidiskriminierungsbeauftragte Susanne Ebner. „Jede und jeder trägt Verantwortung“, betont auch Landesfrauenbeauftragte Martina Gabriel. „Ob Eltern, Bezugspersonen oder Kinder, ob Betroffene, Ausübende oder Beobachtende. Alle können handeln und Hilfe in Anspruch nehmen.“

Interaktives Online-Format für Schüler

Seit März wird daher die Sensibilisierungsmaßnahme „#Hass im Netz“ des Frauenreferates und der Antidiskriminierungsstelle des Landes Kärnten im Rahmen von „Antenne macht Schule“ fortgeführt. Frauen- und Jugendreferentin LR.in Sara Schaar: „Uns geht es vor allem darum, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer darüber aufzuklären, was man tun kann, wenn man von Cybermobbing oder anderen digitalen Gefahren betroffen ist oder etwas diesbezüglich beobachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Information über rechtliche Grundlagen und Anlaufstellen.“

Information und Austausch mit Experten

Experten erarbeiten gemeinsam mit den Schülern das Thema Cybermobbing und Gefahren im Internet. Mit an Bord der Initiative sind Präventionsexperten der Polizei, der Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit „ZARA“ und Marika Lagger-Pöllinger, die sich seit dem Suizid ihres Sohnes gegen (Cyber-)Mobbing engagiert.

Hilfe und Information gibt es:

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