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Wirtschaft - Kärnten
PK Hermann Lippitsch und Guenther Goach
PK Hermann Lippitsch und Guenther Goach © Krainz, AK Kärnten

AK-Kärnten zeigt auf:

Betriebsrat als „starke Partner für erfolgreiche Unternehmen“

Klagenfurt – Die Errungenschaften für Kärntner Arbeitnehmer wurden hart erkämpft. Der Betriebsrat war eine davon und ist keine Selbstverständlichkeit. Warum der Betriebsrat auch in Corona-Zeiten nicht nur gut für Arbeitnehmer, sondern auch für Unternehmen ist, haben AK-Präsident Günther Goach und ÖGB-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch in einem Pressegespräch näher erleutert.

 1 Minuten Lesezeit (175 Wörter) | Änderung am 04.05.2021 - 13.18 Uhr

Der Betriebsrat wird von vielen Unternehmerinnen und Unternehmern kritisch beäugt und hat den Ruf inne, gegen die Chefs zu arbeiten. Zu Unrecht, wie AK-Präsident Günther Goach und ÖGB-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch in einem heutigen Pressegespräch aufzeigen möchten. „Der Betriebsrat ist unterstützt nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch die Unternehmen“, ist Goach überzeugt. In einem Betrieb müssen mindestens fünf familienfremde und stimmberechtigte Arbeitnehmer beschäftigt sein, damit eine Betriebsratswahl stattfinden kann.

Ausbau der Betriebsratkörperschaften

„Der Betriebsrat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, weist Goach hin. Die zuständigen Interessenvertretungen wie die AK-Kärnten oder der ÖGB setzen sich dafür ein die Unternehmer bei der Gründung von Betriebsräten zu unterstützen. „Derzeit gibt es in Kärnten 419 Betriebsratkörperschaften, die einen Interessensausgleich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber herstellen“, so ÖGB-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch. Ohne Betriebsrat gäbe es keinen Sozialplan, so Lipitsch. „Der Betriebsrat entscheidet über die Zukunft der Arbeitnehmer und Unternehmer mit und ist deswegen ein wichtiger Aspekt bei wirtschaftlichen Fragen.“

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