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Der Brunnen im Stadtpark enthielt eine schaumartige Flüssigkeit. Was war da los?
Der Brunnen im Stadtpark enthielt eine schaumartige Flüssigkeit. Was war da los? © KK

Rätselhaftes Ereignis gelöst:

Geklärt: Deswegen schäumte gestern der Brunnen im Stadtpark

Villach – Gestern staunten die Villacherinnen und Villacher nicht schlecht als der Brunnen im Stadtpark Schaum ans Tageslicht beförderte, wir haben berichtet. Selbst Polizei und Feuerwehr befanden sich für dieses kurioses Ereignis im Einsatz. Nun ist die Herkunft des Schaums geklärt.

 2 Minuten Lesezeit (346 Wörter) | Änderung am 04.05.2021 - 12.43 Uhr

Gestern wurden Feuerwehr und Polizei zu einem kuriosen Einsatz gerufen. Der Brunnen im Stadtpark schein eine “Schaumparty” zu veranstalten, wie uns ein verwunderter Leser berichtete. Aus dem Brunnen und teilweise vom Boden drang eine schaumartige Flüssigkeit heraus. Von der Flüssigkeit wurden Proben entnommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Ursprung des Schaums geklärt.

Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Die Hauptfeuerwache Villach unter Kommandant Harald Geissler rückte sofort aus, sperrte den Bereich aus Sicherheitsgründen ab und zog erste Wasserproben. Geissler: „Es ist sehr wichtig, rasch zu wissen, mit welcher Substanz man es zu tun hat, ob diese giftig oder ätzend ist, oder Hautreizungen verursachen kann.“ Das Stadtgrün-Team schaltete den Brunnen ab.

Spülmittel im Brunnen

Wie Geissler auf Anfrage von 5 Minuten mitteilt, hat sich wohl jemand einen schlechten Scherz erlaubt und Spülmittel oder ähnliches in den Brunnen gekippt. Darauf deuten auch Verschlusskappen hin, die nahe des Brunnens gefunden wurden.

Villachs Stadtgrün-Referentin Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner schaute sich die Situation im Stadtpark selbst vor Ort an: „Unser Stadtgrün-Team wird heute den meisten Tag damit in akribischer und aufwändiger Arbeit zu tun haben, die Nachwehen dieser sinnlosen Aktion zu beseitigen. Sowohl der Brunnen selbst als auch die Ausgleichsbehälter, jede einzelne Düse und sämtliche Leitungen müssen entleert und ordentlich nachgespült werden, um die schäumende Substanz zu beseitigen.“ Im ausgelassenen Brunnenbecken fanden die Stadtgrün-Mitarbeiter schließlich drei Ausgießverschlüsse von Spülmittelbehältern.

Schlechter Scherz ist mit hohen Kosten verbunden

Stadtgrün-Leiter Wolfgang Faller musste den großen Kanalspülwagen organisieren, weil man das mit Spülmittel versetzte Wasser nicht einfach in das Kanalsystem einleiten kann, sondern professionell entsorgen muss. Hochstetter-Lackner: „Abgesehen von den Unmengen an Wasser, welche man für die Beseitigung des Schaumes benötigt, kommt diese ganz und gar nicht komische Aktion auch finanziell sehr teuer.“ Harald Geissler klärt auf: „Allein die Einsatzleistungen der Feuerwehr belaufen sich rund 800 Euro.“ Faller erinnert sich jedenfalls an keinen ähnlichen „Scherz“ dieser Größenordnung.  

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