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Wirtschaft - Kärnten
© Büro LR Gruber/Posch

Es muss mit Behinderungen gerechnet werden:

Startschuss: Vollausbau in der „Fuchsgrube“

Feldkirchen – Größtes Bauprojekt im Bezirk Feldkirchen startet. Verkehrsbehinderungen gibt es ab Mittwoch 5. Mai 2021. Auch der Felssturzbereich „Enge Gurk“ wird abgesichert. Die Gesamtinvestition beträgt über 700.000 Euro.

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Rund 2 Millionen Euro werden heuer im Rahmen der Straßenbauoffensive von Landesrat Martin Gruber im Bezirk Feldkirchen investiert. Die größte Baumaßnahme startet mit der Sanierung der „Fuchsgrube“ diese Woche auf der B93 Gurktal Straße in den Gemeindegebieten von Steuerberg und Himmelberg. „Der Abschnitt liegt auf einer wichtigen Pendlerstrecke. Wir nehmen hier 630.000 Euro für die Sanierung in die Hand“, berichtet Straßenbaureferent Martin Gruber.

Wieder sichere Straßenverhältnisse

Aufgrund eines schweren Unfallereignisses in der jüngeren Vergangenheit, wurde dieses Teilstück der B 93 auf sämtliche sicherheitsrelevante Grundlagen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die bestehende Querneigung der Fahrbahn größer ist als erlaubt. „Somit ist eine komplette Anpassung des gesamten Abschnittes auf einer Länge von über 300m erforderlich, um hier für sichere Straßenverhältnisse zu sorgen“, so Gruber.  Ein Vollausbau ist notwendig.

Bauarbeiten bis Ende Juli 2021

Darüber hinaus sind im gesamten Baulosbereich zahlreiche Verdrückungen sowie Rissbildungen im Asphalt vorhanden, sodass die Fahrbahn insgesamt stark sanierungsbedürftig ist. Nicht nur die Fahrbahn, sondern auch Bankette, Leitschienen und Leitpflöcke werden erneuert. Während der Bauarbeiten müssen die Verkehrsteilnehmer ab morgen, 5. Mai, mit Behinderungen durch Geschwindigkeitsbeschränkungen und halbseitige Sperren rechnen. Bis Ende Juli 2021 sollten die Maßnahmen abgeschlossen sein.

Weitere Bauarbeiten

Wenige Kilometer von dieser Baustelle entfernt wird im Gemeindegebiet von Albeck ab Montag, 10.Mai, mit einer weiteren Maßnahme begonnen, nämlich einer Hangsicherung im Bereich „Enge Gurk“. Im Herbst 2020 war es an der bergseitigen Böschung zu einem Felssturz gekommen. „Wir investieren auch hier in die Verkehrssicherheit. Die gesamte Felswand wird nun mit Steinschlagnetzen abgesichert“, informiert Landesrat Gruber. 100.000 Euro kosten das händische Abräumen des losen Gesteins, die Stabilisierung der Felsausbrüche mittels Spritzbeton und die anschließende Befestigung von Stahldrahtgeflechten. Auch hier ist bis Ende Juni mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

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