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Aktuell - Klagenfurt
© Restaurant Karawankenblick

Keine Einnahmen durch Straßensperre

Wirt wegen “GTI-Sperre” verzweifelt: “Gäste blieben völlig aus”

Keutschach am See – GTI-Fahrer sorgten am Samstag für Wirbel. Unter anderem wurden 39 Kennzeichen abgenommen und einige Hotspots gesperrt. Durch die polizeiliche Schließung der Pyramidenkogel-Landesstraße blieben aber auch beim Restaurant Karawankenblick die Gäste aus. In ohnehin schweren Zeiten ein großer Einnahmeverlust für Wirt Christoph Schaschl. 

 3 Minuten Lesezeit (371 Wörter) | Änderung am 09.05.2021 - 10.13 Uhr

In den Hotspots Selpritsch und Pyramidenkogel haben sich gestern, Samstag, einige hundert Autofans eingefunden, 5 Minuten berichtete. Der Parkplatz des Pyramidenkogels war bereits zu Mittag ausgelastet, gegen 14 Uhr wurde deshalb die Auffahrt zum Pyramidenkogel für den gesamten Verkehr gesperrt. “Mit dieser Maßnahme hat sich die Situation am Parkplatz in den folgenden Stunden entspannt”, teilte die Polizei mit.

Wirt verzweifelt: “Keine einzige Bestellung”

Doch jede Geschichte hat bekanntlich zwei Seiten. Denn die Schließung der Pyramidenkogel-Landesstraße führte auch dazu, dass in einem dort befindlichen Lokal die Gäste ausblieben. “Durch die polizeiliche Schließung der Pyramidenkogel-Landesstraße war unser Take a way Geschäft so gut wie kaum mehr besucht, die Gäste blieben völlig aus. Meine ganzen Mitarbeiter habe ich frühzeitig nach Hause geschickt da leider keine einzige Bestellung über Telefon oder einfach schnell beim vorbei fahren bestellt worden ist”, schildert Restaurant Karwankenblick Betreiber Christoph Schaschl im Gespräch mit 5 Minuten die Lage. Die Sperre dauerte von 13.30 Uhr bis 20 Uhr an.

Sperre wird zur Herausforderung

Dabei wäre es für den Wirt eigentlich ein einnahmestarker Tag gewesen. “Es war noch dazu der erste offiziell geöffnete Tag am Pyramidenkogel, der durch die Sperre natürlich auch extrem gelitten hat”, so Schaschl. In Zeiten, die für die Gastronomie ohnehin schwierig zu bewältigen sind, ist die Sperre ein weiteres Hindernis für den Lokal-Betreiber. “Wir hatten letztes Jahr im September schon das Problem, wo wir noch offen gehabt haben, dass einige Gruppen nicht kamen, wegen der Sperre Richtung Pyramidenkogel hoch. Und heuer ist dies einfach eine durchgehende Straßensperre”, erzählt Schaschl.

“Wir leben vom Tourismus”

Für die Maßnahmen gegen die Tuning-Szene hat der Wirt aber auch ein Stück weit Verständnis. “Die Lage ist für alle Seiten schwierig, nur das ist keine Lösung. Wir leben vom Tourismus und dies ist für Kärntner ein wichtiger Bestandteil der ohnehin schon kurzen Sommersaison. Die einzelnen Beamten können oft nichts machen, da die Anordnung von oberer Stelle kommt”, so der Wirt. Für den heutigen Muttertag wünscht er sich eine Besserung der Lage: “Ich hoffe einfach, dass es sich heute und an den nächsten Wochen nicht wiederholen wird.”
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