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Leben - Kärnten
v.l.n.r: Timm Bodner, Landesfrauenbeauftragte Mag.a Martina Gabriel, LR.in Mag.a Sara Schaar, Antidiskriminierungsbeauftragte des Landes Kärnten Mag.a Susanne Ebner, BD Dr. Robert Klinglmair. (Das Bild wurde vor Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen)
v.l.n.r: Timm Bodner, Landesfrauenbeauftragte Mag.a Martina Gabriel, LR.in Mag.a Sara Schaar, Antidiskriminierungsbeauftragte des Landes Kärnten Mag.a Susanne Ebner, BD Dr. Robert Klinglmair. (Das Bild wurde vor Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen) © Büro LR.in Schaar/Archivfoto 2019

„Wir.GegenHass“

Integrations­wochen gegen Hass: “Wir alle tragen Verantwortung”

Kärnten – Der Schwerpunkt der diesjährigen österreichischen Integrationswochen, von ALPHA Plus und unzähligen Kooperationspartnern und –partnerinnen veranstaltet werden, lautet „Wir.GegenHass“.

 2 Minuten Lesezeit (322 Wörter)

Neben österreichweiten Veranstaltungen wurden bereits zum 10. Mal Personen und Projekte mit dem MigAward ausgezeichnet, die sich für Integration und Partizipation einsetzen. „Die gesetzten Maßnahmen und die nominierten und auserkorenen Projekte zeigen, wie Arbeit im Zeichen der Vielfalt aussehen kann und muss“, zeigt sich Frauen- und Gesellschaftsreferentin Landesrätin Sara Schaar beeindruckt.

Gemeinsam gegen Hass

Hass und Hetze im Alltag nehmen zu. Der Rassismus Report des Vereins „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ für das Jahr 2020 zeigt deutliche Anstiege „und der Report bildet nur jene Fälle ab, die dem Verein gemeldet wurden“, betont Schaar. Gleiches zeigt sich bei der BanHate-App initiiert durch die Antidiskriminierungsstelle Steiermark die österreichweit als App verfügbar ist. Im Vergleich zum Jahr 2019 gingen 2020 über die App 76 Prozent mehr Meldungen ein. „Hass hat viele Ursprünge. Abneigung und Feindseligkeit gepaart mit Vorurteilen von bestimmten Gruppen führt schnell zu Frauenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit oder Rechtsradikalismus. Mit Beginn der Pandemie wurden etwa zunehmend Fälle über rassistisch motivierten Hass gegen Menschen asiatischer Herkunft laut“, so Antidiskriminierungsbeauftragte des Landes Kärnten, Susanne Ebner.

“Hinschauen, Zivilcourage zeigen, melden und helfen“

Der Verein „ZARA“ ist auch Partner der Veranstaltungsreihe „#HassimNetz“, die das Frauenreferat und die Antidiskriminierungsstelle des Landes Kärnten seit 2019 betreiben. Bis zu Pandemiebeginn wurde durch alle Bezirke Kärntens getourt.  „Ziel war und ist es möglichst breit für das Thema digitale Gesprächskultur und ihre Gefahren und Folgen zu sensibilisieren. Wir alle tragen Verantwortung, auch im Netz, wo durch die vermeintliche Anonymität oftmals die Grenzen des respektvollen Miteinanders verloren gehen. Auch für Beobachtende gilt: Hinschauen, Zivilcourage zeigen, melden und helfen“, betont Landesfrauenbeauftragte Martina Gabriel. Nun wurde die Sensibilisierungsmaßnahme auf eine Kooperation mit dem Radiosender „Antenne Kärnten“ und ihrem interaktiven Online-Format „Antenne macht Schule | virtuell“ ausgeweitet. Ebenso Teil von „#Hass im Netz“ sind Präventionsexpertinnen und –experten der Polizei und die Oberkärntnerin Marika Lagger-Pöllinger, die sich seit dem Suizid ihres Sohnes gegen (Cyber-) Mobbing engagiert.

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