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Wirtschaft - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

Von 15 auf 20 Tage

Hitzetage steigen: Naturfreunde wollen “kühleres” Klagenfurt

Klagenfurt – Naturfreunde Klagenfurt fordern eine nachhaltige Leitbilderstellung der Landeshauptstadt zu den Themen Bodenversiegelung und Hitzetage.

 3 Minuten Lesezeit (417 Wörter)

Am 12. Mai findet in Kooperation mit der VHS ein kostenloser Vortrag zum Thema „Bodenversiegelung und Hitzetage in Klagenfurt“ mit ZAMG Forscher Sandro Oswald statt.

Neubau trotz Leerständen

Obwohl Immobilien von Lebensmittelkonzernen leerstehen, werden regelmäßig neue Grünflächen versiegelt. Die trostlosen Überbleibsel finden sich in beinahe allen Stadtteilen Klagenfurts, heißt es in einer Aussendung der Naturfreunde. Gemeint sind zum Beispiel die alte Penny-Filiale in Viktring, alte Billa-Filiale am Südring Waidmannsdorf, alte Lidl-Filiale in der Rosenthaler Straße. Die Naturfreunde Klagenfurt fordern hier eine aktive Reaktivierung dieser Flächen und im besten Fall ein Aufbrechen der versiegelten Böden und Wiederbegrünung.

Stadtzentrum neu denken

Aber auch das Stadtzentrum muss neu gedacht werden. Begrünung von Dächern und Fassaden sowie der Erhalt der Grünflächen um das Stadttheater, den Landhaushof und das Pflanzen zusätzlicher Bäume an geeigneten Plätzen sollen ebenso in dem Leitbild auch für spätere Regierungen festgehalten  werden.

Hitzetage in Klagenfurt steigen

Die aktuelle Studie „Urban Climate“ der BOKU Wien unterstreicht die Dringlichkeit des Anliegens der Naturfreunde. Demnach steigt die Anzahl der Hitzetage in Klagenfurt von zwölf bis 15 Tagen aktuell auf 20 bis 25 Tage im Jahr 2050 mit erheblichen Auswirkungen für Mensch und Natur in der Landeshauptstadt. „Spätestens 2080 haben wir in Klagenfurt ansonsten gleiche Sommer wie aktuell in Kairo“, so Benjamin Hell, der sich für den Erhalt und eine Ausweitung der Grünflächen einsetzt.

Kein Widerspruch zu gemeinnützigem Wohnungsbau und Nahversorgung

Obwohl den Naturfreunden Klagenfurt der gemeinnützige Wohnungsbau sowie die Nahversorgung durch Lebensmittelgeschäfte wichtig sind, muss hier ein ökologisches Umdenken stattfinden, wenn Klagenfurt, wie im aktuellen Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung festgehalten, das pulsierende Herz des Alpen-Adria-Raumes sein und bleiben will. Daher fordern die Naturfreunde einen breiten Diskurs um alle Interessen in einem Leitbild für die Stadt zu dieser Thematik zusammenzufassen.

Naturfreunde möchten etwas bewegen

„Wenn wir jetzt nicht anfangen Klagenfurt fit für die Zukunft und vor allem kühl zu machen, wird unsere Lebensqualität massiv darunter leiden“, unterstützt der Vorsitzende der Naturfreunde Kärnten Philipp Liesnig das Anliegen. Die Naturfreunde als Umweltorganisation setzen es sich zum Ziel, Klagenfurt auf dem Weg zur grünen Landeshauptstadt aktiv zu unterstützen. Schon jetzt veranstalte man Online-Angebote um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen: Am 12. Mai organisieren die Naturfreunde Kärnten gemeinsam mit der VHS Klagenfurt einen Vortrag mit „Urban Climate“ Studienautor Sandro Oswald und laden im Anschluss zu einer Diskussion ein.

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