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Leben - Klagenfurt
© Collage: stereo/ pixabay

Zu viele Auflagen

Little City Festival abgesagt: “Es wäre eine Zumutung für alle Beteiligten”

Klagenfurt – Ab heute ist es amtlich: Das Little City Festival, das Anfang Juli am Klagenfurter Messegelände stattfinden hätte sollen, wurde endgültig abgesagt. "Es ist einfach eine Zumutung für alle Beteiligten", erklärt Veranstalterin Marina Virgolini. 

 2 Minuten Lesezeit (350 Wörter) | Änderung am 12.05.2021 - 15.51 Uhr
Am 2. und 3. Juli hätte das Musik-Open-Air Festival mitten in Klagenfurt stattfinden sollen. Das Motto war ursprünglich: “Komme was da wolle”. Darüber können Marina Virgolini vom Stereo und ihr Co-Veranstalter Stefan Skreinig heute nur noch lachen: “Wir haben die Situation immer wieder durchgespielt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es einfach nur eine Zumutung für alle Beteiligten wäre”. Es gäbe laut ihnen eine “elends-lange Liste” mit Verordnungen die so nur schwer umzusetzen sind. 

“Man darf ja nicht mal tanzen”

“Alle Gäste müssten sitzen bleiben. Man darf quasi nicht links und nicht rechts schauen und der Ausschank von Getränken an der Bar ist auch nicht erlaubt”, erklärt Virgolini die Umstände. Sie versteht, dass solche Regelungen für die Hochkultur passend sind. “Bei einem Theaterstück wo ich hingehe, sitze, nichts sage und wieder heimgehe, passt das ja. Für ein Festival sind die Regelungen allerdings das Todesurteil. Man darf ja nicht mal tanzen”, so Virgolini die sich außerdem ärgert, dass die Jugend so “komplett durch den Rost fällt”.

Veranstalter müssten streng kontrollieren

Obwohl alle Gäste geimpft, getestet oder genesen sein müssen, müssten alle am Festivalgelände im Freien die ganze Zeit eine Maske tragen. Außerdem müssten sich alle am Eingang ausweisen und registrieren. “Als wären die Leute Schwerverbrecher“, meint die Veranstalterin trocken. Genauso streng müsse man die Gäste dann auch kontrollieren: “Wir als Veranstalter müssten sicherstellen, dass die Leute immer eine Maske tragen und sich quasi nicht bewegen. Theoretisch müssen wir die Leute aufs Klo begleiten um zu sehen, ob sie da nichts falsch machen. Wie soll das gehen?”, fragt die Veranstalterin. “Wenn dann doch etwas nicht passen sollte, sind wir als Veranstalter dran”. Virgolini schließt mit der düsteren Prognose: “Ich glaube, dieses Jahr wird nicht lustig für unsere Branche”

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Bereits gekaufte Karten können an den Vorverkaufskassen wieder zurückgegeben werden. Das Geld dafür bekommt man vollständig zurück.

 

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