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Politik - Kärnten
© FPÖ Kärnten/ pixabay

"Wir brauchen keine Industrieprojekte auf unseren Berggipfeln"

FPÖ spricht sich gegen Wind­räder in Kärntner Bergen aus

Kärnten – Massive Ablehnung für die geplanten neuen Windkraft-Projekte auf den Kärntner Bergen und die wohlwollende Haltung der SPÖ-ÖVP-Landesregierung dazu kommt neuerlich von FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann.

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter)

„Die FPÖ ist als einzige Partei in Kärnten gegen die Zerstörung unserer einzigartigen Kärntner Berglandschaft durch Windräder! Es ist erschreckend, dass bereits 64 Windräder in Planung oder genehmigt sind und es von Umwelt- und Naturschutzreferentin Schaar keinen Widerstand gibt. Es müsste jedem klar sein, dass Kärnten nicht mit den flachen Gebieten in Niederösterreich und Burgenland vergleichbar ist. Kärnten ist daher kein Windkraftland, sondern unsere Stärken liegen in der Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft“, betont Darmann.

Darmann beruft sich auf Artikel der Landesverfassung

Der Schwerpunkt der Kärntner Energiepolitik müsse daher, laut FPÖ, längst in den Ausbau der Sonnenenergie (Photovoltaik), Biomasse und Wasserkraft gelegt werden, statt große Windparks auf den Bergen zu ermöglichen. Darmann regt die Prüfung eines Windräder-Verbotes in der Landesverfassung an: „In Artikel 7a der Landesverfassung wird festgehalten, dass die Eigenart und die Schönheit der Kärntner Landschaft, die charakteristischen Landschafts- und Ortsbilder sowie die Naturdenkmale und Kulturgüter Kärntens zu bewahren sind”

Gefährden Industrieprojekte die Kärntner Bergnatur?

“Für mich gehört dazu klarerweise auch der Schutz unserer Berge und Bergrücken vor einer Verbauung mit Industrieanlagen. Durch solche Industrieprojekte wird die noch intakte Kärntner Bergnatur für immer zerstört, damit ein paar wenige jenes Geld verdienen, dass die Stromendkunden mit höheren Tarifen zahlen müssen“, so der FPÖ-Chef. „Niemand weiß, wie viele Berge die Windkraft-Unternehmen am Ende noch verbauen wollen. Daher muss es einen entschiedenen Widerstand der Politik geben! Das sind wir auch den nächsten Generationen schuldig“, fordert Darmann SPÖ und ÖVP zum Umdenken auf.

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