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Politik - Kärnten
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"Handeln wir mit Augenmaß"

Öffnungen am 19. Mai: Landes­regierung appelliert zur Vorsicht

Kärnten – Die bevorstehende Öffnung stand bei der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung im Mittelpunkt. Im anschließenden Pressefoyer appellierten Landeshauptmann Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber weiterhin Vorsicht.

 4 Minuten Lesezeit (530 Wörter) | Änderung am 18.05.2021 - 19.45 Uhr

Mit 112,9 wird die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Kärnten derzeit im Bezirk Villach verzeichnet. Der niedrigste Inzidenzwert wird mit 11,2 aus dem ehemaligen „Sorgenkind“ Hermagor gemeldet. „Die Reproduktionszahl liegt bei erfreulichen 0,8 Prozent und ist seit mehr als zehn Tagen im Sinken begriffen“, so Kaiser. Er führt dies auf den raschen Fortschritt beim Impfen zurück.

Mehr als 205.000 Kärntner zumindest teilgeimpft

Prettner: “Mit Stand gestern Abend waren bereits 205.669 Kärntner zumindest einmal geimpft. Das sind 44 Prozent der impfbaren über 18-jährigen Bevölkerung.” Zu den Impfungen für das Personal im Gastro- und Hotelleriebereich führt Landesrat Gruber aus: “Von den insgesamt 13.000 für eine Impfung registrierten Mitarbeitern sind bereits 7.235 Personen zum ersten Mal geimpft worden.”

“Impf-Bereitschaft weiterhin hoch”

Laut Prettner sei die Bereitschaft, sich impfen zu lassen weiterhin hoch: „Allein in der vergangenen Woche haben sich rund 20.000 Personen auf unserer Vormerkplattform registriert”, so die Gesundheitsreferentin. Eine weitere Steigerung erwartet sie sich nun mit den Öffnungen. Sie betont: „Wer geimpft ist, erspart sich bereits am 22. Tag nach dem ersten Stich den in vielen Bereichen erforderlichen Eintrittstest. Der Impfnachweis gilt nach der ersten Impfung für drei Monate und verlängert sich nach der zweiten Teilimpfung auf neun Monate.“

Für Personen, die mit nur einer Teilimpfung immunisiert werden – also entweder mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson oder nach einer überstandenen Infektion – gilt der Nachweise schon ab dem 22. Tag nach der Impfung für neun Monate. Als Impfnachweis gilt sowohl der gelbe Impfpass, als auch ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

Regierung appelliert zur Vorsicht

Rechtzeitig mit den Öffnungen soll auch die neue Plattform zur Bestätigung der Selbsttests morgen, Mittwoch, online gehen. Unter www.selbsttest.ktn.gv.at können diese nach Anmeldung registriert werden und haben eine Gültigkeit von 24 Stunden. “Wir alle freuen uns schon sehr auf die morgigen Lockerungen. Handeln wir aber dennoch mit Augenmaß, halten Abstand, tragen den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz und halten uns an die Hygienemaßnahmen“, rief Prettner abschließend zur Besonnenheit auf.

FPÖ: “Bundesregierung fungiert als wirtschaftlicher Bremsklotz”

Der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann betont: „Die Öffnungsschritte sind lange ersehnt und seit Monaten überfällig. Leider finden sie unter fragwürdigen Rahmenbedingungen statt, die es unserer von der Corona-Krise und den Lockdown-Maßnahmen gebeutelten Wirtschaft nicht leichter machen werden. Speziell unsere Gastronomen und Touristiker werden ungefragt zu Verwaltungsbeamten gemacht, die neben ihrer eigenen Arbeit auch noch die Einhaltung der 3-G-Regel, Gästeregistrierungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln kontrollieren müssen. Die Bundesregierung fungiert so weiter als wirtschaftlicher Bremsklotz für unsere Betriebe und unseren Arbeitsmarkt und greift überdies in die Grundrechte der Bürger ein.“ Der Kärntner FPÖ-Landesparteichef spricht sich weiter gegen nicht administrierbare Vorgaben aus.

Team Kärnten ortet “unüberblickbares Regelungs-Wirrwarr”

Team Kärnten-Chef und Bürgermeister Gerhard Köfer ortet in den Rahmenbedingungen für die Öffnungsschritte ein unüberblickbares Regelungs-Wirrwarr: „Angesichts völlig unterschiedlicher Vorschriften braucht man fast ein Handbuch, um über alle ab dem 19. Mai gültigen Regelungen Bescheid zu wissen.“ Der Team Kärnten-Chef betont: “Mit diesem neuen Regelwerk sind wir von der angestrebten Normalität sehr weit entfernt. Vielmehr schaffen wir bei den Gastronomen einen neuen Kontrolldruck.”

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