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Wirtschaft - Klagenfurt
© StadtKommunikation/Hannes Krainz

Bilanz

Herausforderung: Coronajahr brachte über 2.000 Tonnen mehr Müll

Klagenfurt – Entsorgungsreferentin Sandra Wassermann begleitete Mitarbeiter der Entsorgung auf ihrer täglichen Route und bedankte sich für deren professionelle Arbeit. Diese hat sich im Coronajahr 2020 vervielfacht. Es fielen insgesamt über 2.000 Tonnen mehr Müll in Klagenfurt an als 2019.

 2 Minuten Lesezeit (277 Wörter)

Freitagfrüh fuhr Entsorgungsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann in oranger Arbeitsmontur mit zum Dienst auf die Tour der Müllarbeiter Martin, Mario und Martin. „Ich wollte mir hautnah ein Bild von der anstrengenden Arbeit machen, die unsere Mitarbeiter täglich und bei jeder Witterung machen. Dass Klagenfurt so sauber ist, ist der Verdienst unserer Müllarbeiter. Dafür ein kräftiges und respektvolles Danke!“, so Wassermann.

1.000 Tonnen mehr Restmüll

Damit tragen die insgesamt 107 Mitarbeiter der Entsorgung wesentlich zur hohen Lebensqualität in der Landeshauptstadt bei. Abgeholt werden die einzelnen Müllfraktionen bei den Liegenschaften mit 21 eigenen Müllfahrzeugen mit einer jährliche Gesamtkilometerleistung von über 250.000 Kilometern. Auch für die Abteilung Entsorgung war das vergangene Jahr im Zeichen der Pandemie eine Herausforderung und vor allem verbunden mit höherem Arbeitsaufwand. Im Vergleich zu 2019 fielen 2020 allein beim Restmüll 1.000 Tonnen mehr an.

Mengen an Altpapier nahmen ab

Ebenso verzeichneten die biogenen Abfälle eine Steigerung von über 1.000 Tonnen. In den Gelben Tonnen (Plastikflaschen, Metalldosen und Getränkekartons) landeten von 2019 auf 2020 „nur“ 55 Tonnen mehr. Überraschenderweise nahmen im Coronajahr ausgerechnet die Mengen an gesammelten Altpapier in Klagenfurt um etwa 500 Tonnen ab – von 7.653 Tonnen im Jahr 2019 auf 7.191 Tonnen im Jahr 2020.

“Es fallen immer mehr Kartonagen an”

Die Erklärung dafür liefert Ulrike Werzin, Abfallbeauftragte der Stadt: „Wir sehen, dass immer weniger Printmedien wie Zeitungen oder dicke Kataloge im Altpapier landen. Dafür fallen immer mehr Kartonagen an, die merklich leichter sind. Insgesamt reduziert sich also das Gewicht beim gesammelten Altpapier, nur das Volumen wird größer.“ Die Abteilung Entsorgung reagierte darauf, indem 2020 die Abfallberatung und hier im speziellen die Informationen zur richtigen Sammlung von Altpapier und Kunststoffverpackungengen intensiviert wurde.

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