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Wirtschaft - Kärnten
© pixabay

Minusgeschäft

“Unwirtschaftlich”: Kärntner Bus­branche kritisiert Corona-Auflagen

Kärnten – Auch für die Kärntner Busunternehmen geht es wieder los. Leider zu derzeit "unwirtschaftlichen Bedingungen", die nicht nur von den Unternehmen, sondern auch den Reisenden als unfair bewertet werden.

 3 Minuten Lesezeit (369 Wörter)

Busreisen sind bei vielen Menschen beliebt und eine komfortable Art zu Reisen. Mit dem Aufheben des Lockdowns dürfen nun auch die Reisebusunternehmen wieder durchstarten. Die Auflagen sorgen in der Branche aber für Kopfschütteln: „Derzeit dürfen wir nur mit fünfzigprozentiger Auslastung fahren. Das ist nicht nur äußerst unwirtschaftlich, sondern auch nicht nachvollziehbar“, klagt Andreas Osinger, Sprecher der Kärntner Busbranche.

Linienbus darf voll besetzt sein, Reisebus nicht?

Ein nur zur Hälfte besetzter Bus sorgt bei den Unternehmen für ein Minusgeschäft. „Natürlich möchten wir die Reisenden wieder in gewohnter Form zu ihrem Ziel bringen, doch nach monatelanger Schließung müssen wir genau kalkulieren“, betont Osinger. Unklar ist für den Branchensprecher, wie man zu dieser Regelung kommt: „Die Gäste wundern sich, dass beispielsweise ein Linienbus vollbesetzt fahren darf, bei Reisebussen aber nur 50 Prozent der Plätze belegt sein dürfen.“ Außerdem gibt er zu bedenken, dass bei jeder Reise die Fahrgäste registriert werden, bei Linienbusfahrten passiere das nicht. Das Tragen einer FFP2-Maske ist dabei ohnehin verpflichtend. „Laut derzeitigem Stand soll mit 1. Juli wieder eine Vollbesetzung möglich sein, sicher ist das aber noch nicht“, ergänzt Osinger.

Einheitliche Lösungen gefordert

Neben der Auslastungsproblematik ortet die Branche auch in den unterschiedlichen Aus- und Einreisebestimmungen Schwierigkeiten: „Hier brauchen wir klare Standards und Prozesse, die für den grenzüberschreitenden Verkehr gelten.“ Einheitlichkeit und unbürokratische Lösungen sind speziell für Busunternehmer gefordert, die ebenfalls als Reiseveranstalter auftreten. „Jedes Unternehmen, das neben dem Transport beispielsweise auch Stadtführungen oder Wanderungen anbietet, muss dies an die jeweilig zuständige Behörde melden. Das bedeutet, wenn ich mit einer Reisegruppe drei verschiedene Kärntner Städte besuche und vielleicht noch in Osttirol haltmache, muss ich die Reise jeder Bezirkshauptmannschaft separat melden“, berichtet der Sprecher der Busbranche und sieht darin einen hohen bürokratischen Aufwand. „Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität! Aber es muss auch rasch sichergestellt werden, dass die 70 Kärnten Busunternehmen mit ihren 350 Bussen schnell wieder auf die Straßen kommen und dabei wirtschaftlich arbeiten können, ohne von übertriebenen Maßnahmen weiter eingeschränkt zu werden“, fordert Osinger abschließend.

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