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Leben - Kärnten
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Lagebericht vor Ort:

Pfingsten in Lignano: Es war selten so ruhig wie heuer

Lignano – Das Bild, das sich gestern abends in Lignano präsentierte, verwunderte viele Kenner: Bedeutend weniger Menschen, als in den Jahren vor Covid, sind heuer zu Pfingsten im Lieblings-Badeort der Kärntnerinnen und Kärntner. Damit war zu rechnen.

 3 Minuten Lesezeit (380 Wörter)

Von Lukas Moser vor Ort. Wie sich diese Hartgesottenen aber zusammensetzen, ist überraschend: Ausgesprochen viele Deutsche und insbesondere Italiener tummeln sich in den Straßen und Gassen, die speziell zu Pfingsten immer von beinahe ausschließlich Österreichern und insbesondere Kärntnerm geflutet werden.

Lignano 2021 ist für viele „anders“

Auffallend viele Familien mit Kindern und Pensionisten sind heuer in Lignano, beleben die Stadt auf andere Art, als das sonst zu Pfingsten der Fall war. Eis essen und Karussell fahren statt Ballermann-Musik und Baden im Springbrunnen. Viele Ansässige freut das, sie sorgten sich bereits um das Image „ihres“ Lignanos.

„Eine Straße mit vielen Bäumen…“

Unser Lokalaugenschein zeigt aber, dass sich einige wenige Gruppen von Feierlustigen, diese dafür umso lauter und ausgelassener, die Party weder von Einreisebestimmungen noch vom Wetter versauen lassen. Eine „Partie“ aus Oberkärnten, die sich am berühmten Plaza auf einen längeren Abend einstimmte, zeigte sich einfach froh, wieder zusammen feiern zu können: „Die Bestimmungen in Österreich waren wahrscheinlich schon richtig, aber als junger Mensch will man eben auch einmal abschalten können.“ Vereinzelt kam sogar Stadionstimmung auf. Die Polizei, die trotzdem in großer Zahl präsent ist, stört die Gäste tagsüber kaum: Steht jemand auf, machen sie auf die Maskenpflicht aufmerksam. Muss jemand platzbedingt an einem Tisch stehen, bringen sie sogar zusätzliche Stühle. Die Stimmung ist ausgelassen, aber über Szenen, in denen die Polizei wirklich eingreifen hätte müssen, ist nichts bekannt.

Partystimmung als Ausnahme

Menschengruppen und Partystimmung, die in „normalen“ Jahren an jeder Ecke Lignanos zu sehen und zu hören waren, sind aber die absolute Ausnahme. Nur wenige Lokale und Bars, die ansonsten immer zum Bersten voll waren, sind heuer überhaupt von jungen Menschen besucht. Einige Lokale haben sogar noch geschlossen. Um 23 ist ohnehin Sperrstunde, sie wird von Gastronomen und Gästen eingehalten. Zu groß sei die Angst vor Ort, den Sommer-Tourismus aufgrund sich negativ entwickelnder Corona-Fallzahlen wieder zu gefährden. Am Heimweg hört man aber von Balkonen und Apartments noch laute Musik und am Morgen ist die Stadt auch „verdächtig“ leer – da freuten sich einige im Privaten wohl noch länger darüber, wieder zusammen sein zu können…

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