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Leben - Villach
© FH Kärnten

Start im Wintersemester:

FH Kärnten: Neuer Studien­gang mit “quasi Job-Garantie”

Villach – In Kärnten startet ein neues Studienangebot, welches auch gleich die Chance auf einen Top-Job im Land beinhaltet. Im Wintersemester 2021/22 beginnt die Fachhochschule Kärnten am Standort Villach im Bereich Engineering & IT den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Industrial Power Electronics“.

 4 Minuten Lesezeit (505 Wörter)

Entwickelt wurde der berufsbegleitende Masterstudiengang in enger Abstimmung mit Industrieunternehmen und verschiedenen Institutionen. Den Studierenden soll in englischer Sprache theoretisches und praktisches Verständnis von leistungselektronischen Komponenten und Systemen vermittelt werden. Am heutigen Donnerstag, dem 27. Mai, wurden in einer Online-Pressekonferenz Details dazu bekanntgegeben.

Zukunftsorientierte Bildungsangebote in Kärnten

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) appellierte an die jungen Menschen, dieses einzigartige Bildungsangebot zu nutzen: „Es beinhaltet quasi eine Jobgarantie.“ Das Land Kärnten bringe für den neuen Masterstudiengang insgesamt 423.000 Euro für die Jahre 2020 bis 2023 auf. Der Akkreditierung des Studienganges sei eine breit getragene Entwicklungszusammenarbeit vorangegangen. Auch habe man einen hohen Bedarf an entsprechend ausgebildeten Fachkräften festgestellt. „Unser Ziel ist es, für junge Menschen zukunftsorientierte Bildungsangebote im eigenen Land zu schaffen und damit vor allem auch den Fachkräftebedarf der Kärntner Wirtschaft und Industrie zu decken. Bereits zwölf Unternehmen haben in einer rund um den geplanten Masterstudiengang durchgeführten Bedarfs- und Akzeptanzanalyse ihren Bedarf in den kommenden fünf Jahren mit etwa 550 Nachwuchskräften im Bereich Leistungselektronik beziffert“, so Kaiser. In der Weiterentwicklung des Bildungsangebotes und der Verknüpfung von Theorie und Praxis, wie es unter anderem auch mit den Erfolgsprojekten „Lehre mit Matura“, „Lehre nach Matura“ und seit kurzem auch mit „Lehre und Studium“ geschafft werde, erwachsen laut Kaiser dem Standort Kärnten, der Jugend, den Unternehmen und der Bevölkerung allgemein zukunftsreiche Perspektiven.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Fachhochschul-Rektor Peter Granig sagte, dass sich der Studiengang mit den zwei wesentlichen Zukunftsthemen Nachhaltigkeit/Energieeffizienz und Digitalisierung befasse. Er bedankte sich bei allen Partnern dafür, dass es gelungen sei, gemeinsam so weit in die Zukunft zu schauen. Die ersten Absolventinnen und Absolventen kündigte Granig bereits für den Sommer 2023 an.

Bewerbungen bis 30. September möglich

Die Leitung des neuen Masterstudienganges obliegt Michael Glavanovics. Er sagte, dass es bereits viele internationale Bewerberinnen und Bewerber – darunter fünf Frauen – für die 16 Studienplätze gebe. Bis 30. September seien Bewerbungen noch möglich. Die drei Schwerpunkte des Studienganges seien wissenschaftliche Grundlagen, die praktische Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Industrie und die fachliche Vertiefung. Weil der Studiengang berufsbegleitend sei, werde man ihn teilweise online abhalten. „Wir gehen davon aus, dass sich unsere Absolventinnen und Absolventen in Richtung Führungsposition entwickeln werden“, so Glavanovics. Der Studiengang sei auch so konzipiert, dass man danach an einer Technischen Universität dissertieren kann.

Villach auf der Hightech-Landkarte

Villachs Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) betonte, dass sich die Stadt auf der internationalen Hightech-Landkarte positionieren wolle. Industrie, Forschung und Lehre seien dabei die wesentlichen Punkte. „Villach ist grenzenlos im Denken“, sprach er das internationale Image der Stadt an. Bereits jetzt seien 17 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Villachs im Hightech-Bereich tätig. Jede und jeder dritte Studierende kehre nach der Ausbildung nach Villach zurück.

Entwickelt wurde der Masterstudiengang „Industrial Power Electronics“ in Abstimmung von Unternehmen und Institutionen wie Infineon Technologies Austria, Industriellenvereinigung Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik (KAI) und Silicon Austria Labs.

Weitere Informationen zum Studienlehrgang findet ihr unter: https://www.fh-kaernten.at/

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