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Politik - Kärnten
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Im Corona-Jahr

Rückgang: Rund 1.200 Kärntner brachen im Jahr 2020 ihre Lehre ab

Kärnten – 1.243 – so viele Lehren wurden im Jahr 2020 in Kärnten abgebrochen. Weniger, als noch in den beiden Jahren zuvor. 

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter)

2018 verzeichnete Kärnten 1.434 gelöste Lehrverhältnisse, 2019 waren es 1.428. 2020 habe es mit 1.243 Lehrabbrüchen einen Rückgang gegeben. „Der Rückgang der abgebrochenen Lehren im Jahr 2020 ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Corona-Pandemie geschuldet“, ist NEOS-
Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern überzeugt. Zumal sich die Zeitpunkte und Gründe für die Auflösung eines Lehrverhältnisses auch nicht verändert oder verschoben haben. „Nach wie vor werden die meisten Lehrverhältnisse in Kärnten innerhalb der ersten drei Monate, also der Probezeit, sowie bis zum Ende des ersten Lehrjahres gelöst“, weiß Unterdorfer-Morgenstern aus der aktuellen parlamentarischen Anfrage von NEOS- Nationalrat Gerald Loacker zu Lehrauflösungen.

Zahlen trotz Rückgang hoch

In Kärnten gab es 2020 laut Statistik der Wirtschaftskammer-Lehrlingsstelle 7.232 Lehrlinge. 483 Lehrverhältnisse wurden innerhalb der ersten drei Monate aufgelöst (2019: 545), zwischen dem 4. und 12. Monat waren es 391 (2019: 468), heißt es in der Presseaussenung. Von dem nunmehrigen Rückgang an Lehrauflösungen dürfe man sich nicht täuschen lassen. Denn trotzdem seien die Zahlen hoch. „In Salzburg beispielsweise gibt es insgesamt rund 1.000 Lehrlinge mehr als in Kärnten – 2020 waren es 8.344 –, und dabei deutlich weniger Lehrabbrüche, mit 988 nämlich etwa 26%“, zeigt der NEOS-Landessprecher auf.

Lehrlingen mehr Möglichkeiten bieten

Umso wichtiger für ihn, dass man die Lehrabbrüche nun genauer unter die Lupe nimmt. „Neben Monitoring und Maßnahmen des Landes Kärnten ist hier insbesondere die Bundesregierung in der Pflicht, einen umfassenden Analysebericht vorzulegen und Maßnahmen auszuarbeiten, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. NEOS wollen zudem erreichen, dass es mit einer Lehre – noch besser als bisher – möglich wird, in einen anderen Beruf oder ein Studium umzusteigen“, appelliert Unterdorfer- Morgenstern abschließend.

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