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Wirtschaft - Kärnten
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Für einen Besuch im Tierpark oder in den Bädern ist ein 3G-Nachweis erforderlich. Sind diese Maßnahmen zu streng?
Für einen Besuch im Tierpark oder in den Bädern ist ein 3G-Nachweis erforderlich. Sind diese Maßnahmen zu streng? © 5min

Bei Freizeitbetrieben:

Freizeitfrust 3G-Regel: Sind die Verschärfungen zu streng?

Kärnten – Die 3G-Regelungen sorgen nach wie vor für Chaos und Unverständnis. Während die Fallzahlen sinken, sollen die Maßnahmen auch in Freilufteinrichtungen umgesetzt werden. Für Leser und die Betreiber von Tierparks, Bäder und anderen Freizeiteinrichtungen oft unverständlich. Wie siehst du diese Verschärfungen?

 2 Minuten Lesezeit (340 Wörter) | Änderung am 30.05.2021 - 12.32 Uhr

Das neue Covid-Maßnahmengesetz wurde am Mittwoch, den 26. Mai beschlossen, wir haben berichtet. Sobald es in Kraft tritt, werden die 3G-Nachweise in Freizeiteinrichtungen, wie etwa den Kärntner Strandbädern, Zoos oder Tierparks, verpflichtend sein, die 3G-Nachweise schon im Eingangsbereich zu kontrollieren.

Unverständnis bei Lesern

Ein Besuch in einer Freizeiteinrichtung im Freien – dazu eine riesengroße Fläche, auf der es möglich sein sollte, Menschenansammlungen zu vermeiden. Viele Leser haben auf unseren ersten Beitrag reagiert und verstehen nicht, warum man zb. im Strandbad Klagenfurt oder im Tierpark Rosegg einen 3G-Nachweis erbringen muss. Behält man die sinkenden Infektionszahlen im Blick, finden diese Maßnahme viele Besucher als Schikane. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Besucher, die ins Museum gehen, mit einem Schiff oder einer Seilbahn fahren wollen, diesen 3G-Nachweis nicht benötigen. Dieser aber für Freibäder und Zoos erbracht werden muss.

Kritik aus der Politik

“Dieser Wirrwarr an Auflagen und Beschränkungen zu Lasten der Unternehmer und der Arbeitnehmer insbesondere bei Freiluft-Freizeiteinrichtungen wie z.B. Tierparks, Zoos und Bädern muss sofort beendet werden. Wir fordern, dass die derzeit geltenden 3-G-Regeln und teils weltfremden Auflagen sofort gestrichen werden”, so der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann. “Das Vorgehen der türkis-grünen Bundesregierung ist höchst schikanös und das nicht nur gegenüber den Betreibern, sondern auch gegenüber den Besuchern”, findet auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. Angesichts ständig sinkender Infektionszahlen sei aus Sicht Köfers eine liberalere Regelung, vor allem bei Einrichtungen im Freien, möglich: “Viele Experten machen klar, dass auf der frischen Luft das Infektionsrisiko kaum gegeben ist.” Köfer bemerkt auch eine große Rechtsuntersicherheit bei den Betreibern: “Diese erhalten teilweise nicht einmal eine Auskunft, welche Regelungen für ihren Betrieb Gültigkeit haben und leiden unter permanenter Rechtsunsicherheit. Das kann und darf es nicht sein.”

Debatte: Deine Meinung ist uns wichtig

Wie siehst du die 3G-Regelung in Freizeiteinrichtungen? Sind die Maßnahmen übertrieben oder gerechtfertigt? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren bei Facebook mit.

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